Song Reaction: Zerreissprobe Alltag
Shownotes
Wenn das Kind einfach nicht vorwärts macht, der Terminkalender aber drängt. Wenn wir im Meinungsdschungel nach Orientierung und eigenen Glaubenssätzen suchen. Und wenn wir, geleitet von Wut und Schmerz, vergeben wollen, aber fast daran verzweifeln. Dann sind wir mitten im Alltag. Und genau dort auch mitten in den Themen dieser Podcast-Folge.
Eine Folge über Alltagsdruck, Vertrauen und die befreiende Kraft der Vergebung.
Wichtig: Dieser Podcast bildet unsere Reaktion auf Songs ab und widerspiegelt nicht zwingend die Meinung der Künstlerinnen und Künstler.
Alle Songs, über die wir in dieser Folge sprechen, findest du in unserer Spotify-Playlist: https://open.spotify.com/playlist/4FKNNRsb6wa8QwTdAbvfyu?si=4e037b4b631241de
Hosts: Janine Wassmer, Andi Meier, Joni Merz
In dieser Folge sprechen wir über:
01:12 CH-Song «Like A Chore» von Odd Beholder 14:04 «Woran glaubst du» von KLAN 23:36 «77» von Hudson Tucker
Zusätzliche Links:
Das Musikvideo zu «Woran glaubst du?» von KLAN: https://www.youtube.com/watch?v=pJ8T0lVINLI&list=RDpJ8T0lVINLI&start_radio=1
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Musikvideo zu Klan: https://www.youtube.com/watch?v=pJ8T0lVINLI&list=RDpJ8T0lVINLI&start_radio=1
Folgende Songs werden in dieser Folge besprochen:
Balanceakt Elternschaft: «Like A Chore» von Odd Beholder
Der atmosphärische Indie-Wave-Pop Song «Life A Chore» hat uns tief bewegt. Er besingt Alltagssituationen, die man als Eltern gut kennt. Man sollte endlich losgehen, aber das Kind macht einfach nicht vorwärts und trödelt rum. Es fallen Sätze wie: «Hör auf zu weinen! Gib mal Gas! Zieh dich an!» Dabei lebt man ständig in diesem Zerriss zwischen der unendlichen Liebe für das Kind und der vollen Agenda, den Terminen und To-dos. In der Diskussion um diesen Song haben wir uns diesem Zerriss gewidmet und uns gefragt: Wie geht man mit diesen Situationen um? Und können wir einen Umgang mit solchen Stressmomenten finden, ohne dass Kinder sich abgelehnt fühlen?
Wir brauchen einander: «Woran glaubst du?» von KLAN
Der Song «Woran glaubst du?» stellt klar: Jeder Mensch glaubt an irgendetwas. Ob nun an einen Gott, an einen Fussballverein, an die Liebe oder an eine politische Einstellung. Dabei hat Glaube viel auch mit Vertrauen zu tun. Aber glauben wir auch an uns selbst? Und reicht das im Leben? In der Diskussion um diesen Song der Band KLAN haben wir uns mit dieser Frage auseinandergesetzt und gemerkt: Wir brauchen mehr als nur uns selbst.
Einmal vergeben reicht manchmal nicht: «77» von Hudson Tucker
Verletzungen, Schmerz und Wut. Diese Emotionen spürt man im Song «77» von Hudson Tucker, ohne zu erfahren, was genau vorgefallen ist. Spannend ist, dass der Songwriter nicht in dieser Wut bleibt, sondern einen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale sucht und schlussendlich auch in der Vergebung findet. Dabei wird Vergebung nicht als Leistung dargestellt, sondern als etwas, das man nicht allein schafft. Und häufig auch nicht in einem einzelnen Akt. Manchmal braucht es 77-mal vergeben, bis es tatsächlich im Herz ankommt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich kenne diese Situation.
00:00:01: Es war ein mega Leidschutz, aber ich sollte wirklich nach einer Sitzung gehen.
00:00:05: Genau heute Morgen passiert meine Jüngste auch an mir gehangen und ich konnte mich fast nicht lösen und wussten, dass ich jetzt wirklich gehe und sich so wie ein Quala-Baby
00:00:15: lammerte.
00:00:16: Nein, Mama!
00:00:17: Bleib da!
00:00:18: Und ich finde das ist eine Risiko.
00:00:20: raus in diesem Song.
00:00:28: Willkommen bei Song Reaction.de Podcast, wo wir über Musik reden und genau analysen bei den Lyrics.
00:00:34: Wir sprechen über Songs, die uns auf irgendeine Art inspiriert haben, die zu diskutieren geben, um etwas draussen mitzunehmen.
00:00:43: Und wir sagen in diesem Podcast einfach was alles so durchs Herz und durch den Kopf gegangen ist, das wir die Songs gelassen haben.
00:00:51: Unsere Meinung muss natürlich nicht zwingend die Meinung sein von den Künstlern oder vom Künstler.
00:00:57: Und, ähm... Die Stimme will das mal gehen?
00:01:01: Der Andi!
00:01:02: Der Joni!
00:01:03: Und ich, Janine, schön bist du dabei.
00:01:06: und wir reden über Elternschaften, über Vorderungen, über Glauben und Vergebung.
00:01:11: Spannende Themen.
00:01:12: Und startet immer beim Schweizer Song.
00:01:15: Du hast Leica Joy mitgebracht, Andi.
00:01:18: Von Odd Beholder.
00:01:20: Ich finde... Einfach grossartig, weil er so reduziert ist und viel Aussagen im Text.
00:01:26: Ich muss ihn mitbringen.
00:01:29: Er klingt wirklich fantastisch!
00:01:33: Ich habe ihn etwa sieben Mal in den Schlaufen entlassen.
00:01:37: Er nimmt die völlig in eine andere Welt
00:01:40: rein.
00:01:41: Rein vom Sound, das gewählt ist?
00:01:43: Ja,
00:01:44: genau.
00:01:45: Ich hatte das Gefühl und fand es schön, einen Lyrics-Zurz zu lassen.
00:01:50: Ich
00:01:50: weiss nicht, wie ich zurückkomme.
00:01:53: Sie kommen extrem gut raus in die Lyrics.
00:01:56: In dem Elektro-Indie-Pop-Vibe, das du in diesem Song herst.
00:02:06: Ja, komm mal rein!
00:02:07: Die Lyrics sind mega spannend.
00:02:11: Starten ... Ich habe so ein bisschen harsche Sätze, oder?
00:02:17: Zum Kind, so ein bisschen leicht genervt.
00:02:27: Hey, kannst du bitte hören?
00:02:29: Komm ich muss dich jetzt anlegen.
00:02:31: Nein, bitte hör auf die Brülle.
00:02:33: Wir sind schon ... Mach mal Führerschein
00:02:35: so etwas.
00:02:37: Es ist eine Alltagssituation.
00:02:38: Kennen
00:02:39: wir alle?
00:02:39: Von mir zu Hause!
00:02:40: Nein, nein, nein!
00:02:41: Ich
00:02:42: habe gerade das Bild gefragt
00:02:44: worden.
00:02:45: Ja, total.
00:02:46: Also, ich finde schon eben... Bei der Musik bist du in einem sphärischen Mut und mit dem Text find ich
00:02:54: total im
00:02:55: Alltag.
00:02:56: Es sind Alltags-Situationen, die man als Eltern kennt... Ich habe das Papi von zwei Kids schon gesagt, ich lege sie mal an.
00:03:04: jetzt machen wir es vorwärts, müssen gehen und vor den Schulen lassen.
00:03:07: Du bist schon wieder so... Wow!
00:03:09: Voll drinne.
00:03:10: Ich war auch bei uns im Eingangsbereich.
00:03:13: Ich
00:03:13: habe
00:03:13: die beiden Schülle in der Hand und unsere Kleine läuft einfach weg.
00:03:16: Ja, aber
00:03:18: jetzt sind
00:03:19: es noch schwierig.
00:03:22: Aber ja und dann rennst du in den Dreh und komm mal raus, das ist doch mega cool.
00:03:28: oder einen Moment zu meine Tüte bringen.
00:03:32: also unsere Grosseltern, die Grosselter von ihm schauen an zwei Tagen und dann den Moment um ihn wecken und mit ihm loslaufen und parat machen und dann ins Auto und irgendwie etwas Zeitdruck weil wir gerade arbeiten gehen.
00:03:47: Und so denkt er, stimmt.
00:03:51: Wir reissen niemals von dieser Welt raus.
00:03:54: Das gehörst du ja auch genau in den Lyrics?
00:03:57: I hate to see you hurt, but now i'm off to work.
00:04:02: Stop clinging my
00:04:03: shirt.".
00:04:05: Ich kenne die Situation so.
00:04:06: Es war mir mega leidschutzig.
00:04:07: Aber ich sollte jetzt wirklich gehen!
00:04:09: Ich habe nach einer Sitzung gehört... Genau heute Morgen passiert.
00:04:14: meine Jüngste ist an mir gehangen und ich konnte mich fast nicht lösen und wusste, dass ich jetzt wirklich gehe.
00:04:19: Und ich lammere sich einfach wie ein Quala-Baby.
00:04:23: Nein Mama, bleib da!
00:04:26: Ich finde es sehr riskös, in diesem Song zu wissen, dass ich dich so gerne habe.
00:04:33: Ich möchte nicht für dich da sein, ich möchte
00:04:38: irgendwie ... Ja genau!
00:04:42: Chorus von Tia, jetzt a big cruel world.
00:04:44: Es ist wirklich so eine schlimme Welt und ich möchte eigentlich, dass die dich gar nicht verletzt, diese Welt.
00:04:51: Also irgendwie das Beschützern instinkt, kommt bei mir auch auf.
00:04:54: Das stimmt.
00:04:55: Und das ist ja schon etwas.
00:04:56: Einerseits würde die Kinder ausschicken, dass sie schnell machen, dann muss ich gehen arbeiten.
00:05:01: Und gleich den auf der anderen Seite die Spannung vor.
00:05:03: Aber eigentlich möchte ich sie auch beschützen, v.a.
00:05:05: dem, welcher jetzt kommt...
00:05:06: ...auf
00:05:08: ihres Leben?
00:05:11: Der Zerris kommt einfach wirklich so gut über.
00:05:14: Also von diesem System, wo wir drinnen sind?
00:05:17: Man muss arbeiten gehen und irgendwo unten ist auch so Breastpumps in Storage-Rooms oder so die Abpumpensituationen irgendwo im Räumchen, das du als Frau kennst.
00:05:30: Das hatte ich auch einen Moment, weil irgendwie wie ... Die Welten können nicht ganz zusammen passen.
00:05:36: Sie können voll da sein für deine Kinder und gleichzeitig die Verantwortung zu haben, arbeiten ... Was auch immer!
00:05:45: Ja?
00:05:46: Da spielst du mir
00:05:47: einen Schmerzhausen... Und aus meiner Sicht müssen sie so früh lernen mit dem Umzug gehen.
00:05:54: Das sind schon ein bisschen auf die Abschiede und Mami und Pappi loslassen.
00:06:00: Das ist eigentlich bis heftig.
00:06:02: Es ist gleiche mit diesem System so normal.
00:06:08: Ja, aber ich finde was dieser Song bei mir auch noch etwas ausgelöst hat zum noch ein bisschen auf das andere Thema zu kommen, ist dass der Stress nicht bestimmen lassen, was es gerade läuft.
00:06:18: und das ist vielleicht manchmal schon einfach gesagt jetzt geht man muss arbeiten, muss man arbeiten kann ja nicht.
00:06:21: dann einfach sagen ja jetzt machen wir nur zwei Stunden weit und spielen hier am Boden zusammen Aber so den Stressmoment wie nicht definieren lassen was aktuell ist.
00:06:31: also eben wenn jetzt ein Kind einem hebt Okay, gut.
00:06:35: Ich habe zwar den Stress aber sich die Zeit nehmen, diesen Moment noch auszuhalten.
00:06:39: Und das nur mit Auszahlen geniessen.
00:06:43: Das ist genau eine Spanik, in der ich auch gespürt bin im Song, oder?
00:06:47: I fear that you feel like a chore.
00:06:49: So heisst ja auch den Titel.
00:06:50: Ich hachle schiss, dass du dich fühlst wie ein Lasch und wie etwas zu tun, was man noch abhaken muss.
00:06:59: Das möchte ich unbedingt vermieden.
00:07:04: Die Situation, wenn du ein Kind ins Bett tun willst und dann bist du müde.
00:07:08: Dann leere ich einfach alles runter.
00:07:12: Ja, noch eine gute Nacht!
00:07:17: Da ist es wirklich mehr wie so ein To-do.
00:07:20: Das ist dein Bedürfnis als Mami oder Papa stark im Vordergrund?
00:07:24: Was ich finde, ist auch legitim und berechtigt, dass der Tag einmal einen Endi hat und ich einen Moment für mich brauche.
00:07:31: So gern ich meine Kinder auch habe Und sie über alles lieben und alles geben für sie, aber irgendwo brauchst du auch den Ausgleich.
00:07:40: So wie du das beschreibst, dann möchtest du natürlich schnell ins Bett gehen und dann rieft wieder eins aus dem Bett und sagt zu schlafen.
00:07:47: Ja, der hat
00:07:47: ein Riss!
00:07:48: Dass es beim Kind nicht hängen bleibt, ich bin eine Last.
00:07:52: Der würde
00:07:53: mich einfach abhaken.
00:07:54: Ich glaube dass der Song in diese Richtung geht.
00:07:56: oder was die Kinder hören ... Das nehmen Sie ja dann wie auch mit in Ihres Erwachsenen-Lebens.
00:08:03: Und das hat mich schon auch hinterfragen, gewisse Sätze, die bei mir sehr zu vorderst sind ... Ich habe so viel gehört als selber als Kind.
00:08:15: Ja oder
00:08:17: wenn du übernimmst...
00:08:18: Genau!
00:08:18: Jetzt hör auf Brüllen zum Beispiel.
00:08:23: Ja genau.
00:08:24: Hast du denn dass ihr selbst auch gehört?
00:08:26: Weisst du, wenn man übernimmt, ist es ein Problem
00:08:31: Also fast wie ein Glaubenssatz oder ein Motto, wo dir aufgesprochen wird in der Kindheit und du dreist das vielleicht sogar mit deinem Erwachsenenalter.
00:08:41: Und fühlst dich irgendwie immer noch so, als dass hier ausgesprochen worden ist?
00:08:46: Ja genau!
00:08:46: Ich war zum Beispiel immer da, wo alles verheineret hätte die Heimat halt kalt.
00:08:51: Wenn etwas gefehlt hat, war es immer Johnny.
00:08:54: Das ist glaube ich das Gefühl von Ich bin schuld, dass etwas fehlt.
00:08:59: Das würde ich jetzt sagen – das ist etwas, was mir mitgegeben wurde im ... gar nicht böswillig, aber weil man es immer wieder ausgesprochen hat und wo ich heute immer noch ein bisschen spürte, dass sie dann die Schuld bei mir schnell suchen.
00:09:13: So Mensch!
00:09:13: Ja genau so meines oder?
00:09:15: Es ist spannend dort Hangen zu bleiben und überlegen, okay, was habe ich denn für einen Satz?
00:09:24: Also ich bin... Wir sind dann gar nicht so viele Sätze, die aus meiner Kindheit in sich kommen.
00:09:28: Bei mir ist es eine Angst, was für einen Satz prägt ich bei meinen Kindern?
00:09:33: Welche Sätze gehören Sie
00:09:35: zu viel
00:09:36: von mir?
00:09:39: Ja
00:09:39: gut finde ich gute Gedanken.
00:09:40: Du hast ein härter Gedanke.
00:09:42: Also herr- also weißt du ja...
00:09:44: Ich weiss gerade welches Satz.
00:09:46: Ich könnte gerade sagen welchen Satz meine Kinder in der Therapie
00:09:49: bringen.
00:09:51: Ich bin mega lärm empfindlich und ich habe laute Kinder.
00:09:53: Das ist eine Mega Spannung!
00:09:57: Meine Energie geht wirklich in den Backup, wenn alles so laut ist.
00:10:01: Und was machst du, wenn du drei Kinder hast und alle sind zurzeit sehr laut?
00:10:06: Nicht normal laut sondern sehr laut.
00:10:09: Ja... und dann irgendwie nicht zu sagen jetzt bist du mal still!
00:10:14: Sondern überdenke wie ich es sage, dass sie sich eben nicht like a chore verkauft, dass ihr nicht irgendwie meinen Last ... Also, ich muss funktionieren.
00:10:25: Aber das ist nicht nur ein Bedürfnis, sondern ich funktioniere einfach irgendwann nicht
00:10:29: mehr.
00:10:30: Ja, voll.
00:10:31: Das ist mega spannend.
00:10:32: Dass dieses Bedürfeness drinnen wahrgenommen werden kann oder
00:10:35: ohne dass du es zur
00:10:36: Sache aussprichst?
00:10:37: Das ist eine Challenge
00:10:41: im Auftrag!
00:10:42: Ja,
00:10:42: das ist eine grosse Herausforderung.
00:10:44: Begegst du noch das an mich hin?
00:10:45: Weisst du, wovon solltest du deine Ruhezeiten zurückgehen?
00:10:49: Meine Kinder kennen einen sehr guten Satz.
00:10:51: Ich brauche Pause.
00:10:53: Also ich wollte dann wirklich sagen, hey jetzt brauchst du eine Pause und dann wissen alle zack, das ist echt ein guter Zimmer.
00:10:59: Das ist wie schon deine, sie wissen ich brauche die Ruhe und auch die Räumlich-Distance und nachher funktioniere ich mega gut.
00:11:08: also ich bin sehr nahe mit meinen drei Mädchen unterwegs und unternehmen auch ungern Sachen zusammen.
00:11:12: aber eben Sie wissen genau wenn wir dann irgendwie heikommen von irgendwas wo wir gerade gesehen sind.
00:11:17: Wollen wir jetzt pausen?
00:11:19: Ja.
00:11:21: Aber das ist super, weil es sehr positiv
00:11:23: ist.
00:11:24: Ich brauche Pausen!
00:11:26: Sie werden klärt.
00:11:27: Du bist in diesem Moment nicht ein Problem und du lösst einfach gerade etwas aus bei mir.
00:11:31: Es ist gerade eine kleine Tumatsche.
00:11:34: Das klingt mir auch nicht immer.
00:11:35: Manchmal bin ich dann auch hier.
00:11:37: Jetzt bist du mal stiller, jetzt hör mal auf Brötchen.
00:11:39: Was
00:11:39: macht man für dich?
00:11:40: Also sie setzt keine Fälle heran.
00:11:42: Genau...
00:11:43: Es ist recht, finde die Songe einen richtigen Spiegel von einem ... ... von einem Familienalltag, wo ich mich sehr darin wiedergefunden habe.
00:11:54: Und du bist zum Schluss einfach so der eine Satz in den Sinn gekommen, die einen Freund von mir in der Stube aufgestellt hat?
00:12:01: Schauen Sie sich das richtig an.
00:12:04: Unser Alltag ist Ihre Kindheit!
00:12:08: Dann geht man immer wieder nach und das ist mir da wie ein Synchro.
00:12:11: Mein Alltag mit arbeiten, mit Füssen machen und der Bus fährt jetzt dann nicht so laut nach, blablabla.
00:12:16: Das ist ihre Kindheit.
00:12:18: Und das nehme ich so etwas mit.
00:12:20: Ja, dann nehme ich auch etwas
00:12:23: mit!
00:12:23: Das ist noch gerade eine Denkaufgabe.
00:12:24: Ich mache kurz ein bisschen Tiere über die eigene... Familie Alltag.
00:12:30: Großartige Song!
00:12:31: Wenn ihr gerne schlossen möchtet, lasst uns in unsere Spotify Playliste, die wir extra haben zu diesem Podcast.
00:12:37: Da sind alle Songs drinnen, wo man darüber schwätzt.
00:12:40: Link dazu gibt es in den Show Notes.
00:12:43: Wir kommen noch zum Fun Fact.
00:12:44: Beim Durchschauen von Ihren Insta-Filmen hat Daniela von Oddbyholder... ihre letzte Song Drive mit einem spannenden Vergleich gebracht.
00:12:56: Sag, wie Ritalin für die Ohren?
00:12:58: Und dabei hat sie eine Packung Ritaline in der Kamera gegeben und ich bin so verhangen bleiben bei diesem Vergleich.
00:13:04: Okay Musik, das wirkt wie ein ADHS-Medium.
00:13:08: Wie müsste ich mir denn das Vorsch betellen?
00:13:10: also wirkt dann das beruhigend oder wirkt es dann eben genau Aufputschend bringt ein ordentliches Chaos vom Kopf, aber es aktiviert auch.
00:13:22: Es war noch spannender Vergleich und ich bin am Ende angekommen beim Gedanken Musik ist selbst Medikation.
00:13:34: Je nachdem was du gerade hast, kannst du irgendwie wie andere Musik lassen.
00:13:38: Das stimmt.
00:13:39: Und unterschiedlich von Person zu Person?
00:13:42: Ja genau!
00:13:43: Also ich bin einfach so lange bei diesem Vergleich geblieben.
00:13:46: Ich dachte ja gut, ein Ritalin wirkt ja beim Menschen mit an den Hals ganz anders wie beim Menschen ohne und genau so wirkt dieser Song auf mich anders wenn er vielleicht auf dich
00:13:57: ... Das ist schön an der Musik.
00:13:59: Ja das hat bei mir gerade noch etwas umgetrillt, so spannend!
00:14:04: Dann kommen wir zum zweiten Song von Klan.
00:14:07: woran glaubst du?
00:14:09: Der Titel sagt es eigentlich schon so ein bisschen... Um was es so etwas geht zu dieser Frage.
00:14:14: Aber was glaubst du?
00:14:17: Der Anfang ist ja schon sehr ...
00:14:22: Kommt anders, als man denkt in Tige!
00:14:23: Ja genau, Gott ist tot.
00:14:25: Das hat irgendwer gesagt, der ihn nicht mag.
00:14:28: Ein Zitat vom Nietzsche.
00:14:29: Gott
00:14:31: is tot oder?
00:14:31: Ja und ich nehme an, er bezieht sich... Sie beziehen sich in dieser Song-Ziele auch auf ihn weil das ist ein sehr bekanntes Zitat von Nietzschen.
00:14:40: Aber es ist ein sehr überraschender Anfang.
00:14:42: Oh, okay!
00:14:44: Woher geht der Song?
00:14:45: Ja genau.
00:14:46: Ist das
00:14:46: eine Frage oder?
00:14:46: Genau.
00:14:49: Und spannend ist, dass ich dann wieso ... Okay gut jetzt kannst du bei diesem Satz, Gott ist tot, sagen die einen, finde ich stimmt andere sagen nein, ist für mich nicht tot.
00:15:01: aber jetzt mal abgesehen davon wenn jetzt das so wäre.
00:15:07: fehlt da irgendwas, wenn du mich fragst.
00:15:09: So geht es dann weiter oder?
00:15:11: Was wir brauchen ist vielleicht dass etwas bleibt.
00:15:15: Also und dann die große Frage was glaubest du denn?
00:15:20: Irgendwie glaubt man doch alle an irgendetwas.
00:15:24: ohne funktioniert es nicht.
00:15:26: Ja sie zählen dann auch auf Wenn es zu richtigen Röffern geht, woran glaubst du?
00:15:33: an das Leben nach dem Tod?
00:15:34: An den Fußball Gott.
00:15:36: An die Liebe und das Geld.
00:15:37: Und das Ende der Welt.
00:15:38: Gut haben Menschen eigene Grenzen.
00:15:40: also ja ich würde mit dir rein gehen.
00:15:42: Ja ich glaube ... Der Satz, ja ich glaube an nichts.
00:15:48: wenn jetzt jemand sagt er löst bei mir immer so eine Gegenreaktion aus aber... Also geht das!
00:15:53: Was heisst denn an nichts?
00:15:55: Irgendetwas glaubt man doch dass es den Fussball geht oder die Liebe, einem selber oder eine höhere Macht.
00:16:04: Aber irgendwo ein Fundament im Leben, etwas, das ich mich draufstelle, können vielleicht auch eigene Werte sein.
00:16:13: Da muss irgendein Grundlage kommen, der mir hier anläuft.
00:16:16: Würde ich sagen?
00:16:17: Genau!
00:16:20: Ich glaube ... Ja... Wir sagen ja viel, ich glaube.
00:16:24: Man glaubt ja relativ viele Sachen wahrscheinlich aber halt Die Grundlage, das finde ich schön.
00:16:31: Was ist die Grundlage von deinem Weltbild?
00:16:33: Finde ich in diese Richtung eine Saison oder was ist der Grundlage für ... Ja...
00:16:38: Oder für mich hat Glauben... Also Glaubens kann man ja verstehen im Sinne von ja, ich glaube einfach an irgendetwas oder ich glaube monisch Schöne Wetter oder was haben wir da... Glaubenkammer hat viel für mich auch Glaub.. wahnsinnig viel mit Vertrauen zu tun.
00:16:52: Deshalb habe ich beim Begriff Glauben ganz schnell ein Fundament vor Augen, wie ich es auch im Begriff Vertrauen habe und einen spannenden Fan-Fakt.
00:17:02: vielleicht kann man an dieser Stelle auch sagen.
00:17:05: In der griechischen Sprache, also in dieser Sprache wo die Bibel das neue Testament aufgeschrieben ist, ist eigentlich das gleiche Wort von Glaubem und Vertrauen genau das gleiches Wort.
00:17:15: Also wir haben Witze wie verschiedene Wörter, wir sagen Glaubi, wir sehen Vertrauen.
00:17:20: Aber in diesen Texten, wenn es von Glauben geht, ist automatisch immer von Vertrauen.
00:17:27: Mir ist das viel näher, weil Vertrauen hat etwas zu tun mit «Es ist etwas, was bleibt».
00:17:32: Die Fragen stellen Sie doch!
00:17:33: Wir brauchen etwas, das bleibt.
00:17:35: Ja genau.
00:17:36: Und wenn ich
00:17:36: auf etwas vertraue oder etwas stehe ... Wenn ich auf einem Gerüst um einen Anzecken habe, muss ich ihn vertrauen, dass er das hat.
00:17:44: Er keitet nicht zusammen, oder?
00:17:45: Nicht einfach nur, ich glaube, dass sie das hat.
00:17:48: Irgendwo muss es wie erfahren sein, erforscht sein.
00:17:53: Ja so alltagstauglich checkt sein und ich bin mega schnell beim Vertrauen an dem Punkt.
00:18:01: Das ist ein spannender Gedanke.
00:18:03: Ich habe dann schon gedacht die Aufzählung wo da kommt... Und im Stadion sind wieder vierzig Tausend die alle daran glauben Sachen, die man daran gläbt.
00:18:16: Aber wo es nicht wirklich etwas zurück gibt oder halt gibt.
00:18:21: Ich finde wir sollten sinken.
00:18:24: Mein Mann ist VfB-Fan.
00:18:27: Das Lied der Vfb steht zu dir.
00:18:32: Er singt nicht mit, aber er hat es schon gebracht und mich angeschaut.
00:18:36: Stimmt überhaupt nicht!
00:18:36: Der Vfbs steht überhaupt nicht zu mir, wenn's mir mal schlecht geht im Scherz.
00:18:40: Es
00:18:40: kommt nichts zurück?
00:18:41: Es
00:18:41: kommt nix zurück.
00:18:42: Und das ist mir so ein Synchro an den Fußball geht oder irgendetwas.
00:18:46: Man könnte auch viel glauben ... Gibt es einen Halt, kommt dann auch wirklich etwas zurück in den Moment, wo du den Halt brauchst?
00:18:56: Ich würde jetzt sagen, vielleicht kommt von diesem Verein schon etwas zurück.
00:18:59: Aber nicht von der Gemeinschaft oder der Verein.
00:19:02: Ja das stimmt.
00:19:03: Es gibt ja ganz viele Dörfchen, ich nehme z.B.
00:19:06: England, die irgendeinem Fußballverein haben oder eine kleinere Stadt und da steht ein A und ein O. Das ist das, was alles zusammenhält.
00:19:13: Wenn es dem Verein gut geht, geht es diesen Menschen ... an diesem Ort gut.
00:19:17: Und wenn es dann für einen schlechter geht, geht es den Menschen schlecht.
00:19:19: aber sie heben zusammen und ... Weisst du doch wie ich meine?
00:19:22: Das ist spannend!
00:19:23: Ja genau!
00:19:23: Also das geht ja in die Asien wo Sie ganz genau am Sonn oder wenn Du verfällst brauchst wie jemand der Dich hält.
00:19:28: nur zusammenhalten wir in dieser Welt zusammen in dieser Welte.
00:19:32: so hört man echt den Song auf.
00:19:34: Der Gott würde ich sagen schon auch um ein gemeinschaftliches Zusammenheben, Zusammenhalt.
00:19:40: Wir schauen füreinander und ja, ich gehe auch in die Sportvereine.
00:19:43: Die Gemeinschaft
00:19:44: ist nicht der VfB!
00:19:45: Nein,
00:19:46: nein, wir können jetzt
00:19:47: also deinen Mann wohnen relativ weit weg von Stuttgart.
00:19:50: Also du fragst wie viel er von dieser Gemeinschöpfung mitbekommt.
00:19:53: oder wenn man das Bild ausreizen will, um den Grund zu zählen?
00:20:00: Ja, aber ich weiss was du meinst.
00:20:01: Und genau, es kommt immer wieder die Frage, glaubst du an dich selbst, sondern am Anfang des Songs Ich habe das Gefühl, es geht voll auf das.
00:20:12: Glaubst du nicht überhaupt an dich selbst?
00:20:14: Abgesehen von was du sonst glaubst, hast du auch den Glauben an dich selber.
00:20:18: Spannende Frage und am Schluss heisst es aber... Und am Ende brauchst du mehr als nur dich selbst.
00:20:26: Ah!
00:20:27: Jetzt, wo ich beim Ja ankam, glaube ich mich selber.
00:20:30: Das reicht
00:20:31: doch nicht.
00:20:33: Aber stimmt das lange nicht?
00:20:37: Das
00:20:38: ist so.
00:20:40: Ich bin mega froh, dass es nicht tot geht.
00:20:42: Habe ich dort auch noch den Halt?
00:20:45: Aber mal angesehen.
00:20:46: von diesem Glauben brauche ich immer Menschen um mich herum.
00:20:51: Und das finde ich so schön, dass die Mediten endet.
00:20:55: nur zusammenhalten wie in dieser Welt.
00:20:59: Ja und ich hoffe ... dass viele erleben das so.
00:21:03: Ich persönlich erlebe, wenn vieles weggeht sind Freunde auch die, die einfach da sind und sagen ich trage dich.
00:21:12: Wir haben bei uns eine schwierige Situation in der Familie mit Erschöpfungen, die wir nicht mögen Und wir haben Nachbarn und Freunden, die uns zum Mittagessen liefern.
00:21:22: Das ist ganz praktisch.
00:21:24: erfahren Leute, die hier sind.
00:21:27: in schwierigen Momenten haben wir irgendwie zusammen und stellen uns zusammen, wenn das passieren kann.
00:21:33: Wow!
00:21:34: Das ist für mich mega etwas Cooles, das zu erleben wie Leute dann sagen, ich koche für euch, bringe es euch vorbei jeden Tag.
00:21:43: Ich finde es sehr stark, wenn so etwas passiert.
00:21:48: Wenn vieles wegbröckelt, du Leute da oben hast, die einfach herrschten und sagst, ich bin hier.
00:21:56: Auf dieses Haus wötter ich ein bisschen zusammen.
00:21:58: würde ich jetzt ihn interpretieren.
00:22:04: Dann würden wir genau diesen Punkt mit einem Fun-Fact noch schliessen.
00:22:08: Die beiden Brüderinnen von Klang haben hier Anfangs im Jahr begann, das vorerst ihres letzten Jahres zu sehen und seitdem ist auch nichts mehr rausgekommen.
00:22:18: Und sie haben den Abschied so richtig zelebriert!
00:22:21: Das habe ich so beeindruckt gefunden.
00:22:22: Sie hat einmal ein Album ausgegeben, dass Ende der Welt ... Das passt.
00:22:26: Die Welt geht
00:22:27: unter,
00:22:28: wenn sie
00:22:29: aufhören.
00:22:29: Das ändert den
00:22:32: Welt.
00:22:32: Das ist noch gross auf Tour und hat noch eine letzte Single rausgegeben im September, die heißt Was schön mit euch!
00:22:40: Also so ein
00:22:41: Abschieds-Song mit dem Haller und mich hat es einfach so berührt weil das ist so nicht typisch dass man Abschied zelebriert und ja eigentlich wenn du fährst wieso nicht mit einem Rauschen dünn verscht.
00:22:54: also ich habe Wirklich schön gefunden.
00:22:57: Hast du ja eine gute Zeit gehabt?
00:22:58: Ja, genau!
00:22:58: Und dann vierte Zeit nochmal und dann ist es fertig.
00:23:01: Ja, das habe ich noch schön gefunden... Ah, jetzt haben wir nicht darüber geredet aber das wird unbedingt noch in die Show Notes.
00:23:08: ein Link zum Video, zum Song.
00:23:12: Der erzählt eine megaschöne Geschichte von einem Papi der dochter aus den Augen verloren hat oder weil ich weiss nicht genau was
00:23:22: passiert.
00:23:25: Ich wäre nicht in deinem Büro gewesen, wenn ich es gelagte.
00:23:36: Dann gehen wir noch zum letzten Song von dieser Folge – «Seventy-seven» vom Hudson Tucker, ein Song, das um Vergebung geht im Kern hineinfängt.
00:23:47: Der fängt zu schön ehrlich an!
00:23:49: Ah, sie ist ja unerwartet ehrlich.
00:23:53: Ist es so falsch zu hassen, dass du glücklich bist?
00:23:59: Mega ehrlich.
00:24:00: Mega ehrlich!
00:24:01: Eher voll.
00:24:04: Man hat gerade die Bilder gesagt, ich habe dir irgendwie die neue Liebe gesehen und sehe wie du in der Kamera lächelst und alles ist happy-glappy...
00:24:12: Sitting on your web of lies, also irgendwie sind dort noch Lügen rum, das ist nicht ganz super gelaufen.
00:24:19: Did you forget the way you hurt me?
00:24:22: Da wurde sehr viel verletzt.
00:24:26: Dann kommt die Sehnsucht auf, finde ich.
00:24:29: Ein Set ist einfach gave aber dann kommt immer wieder drauf ... Ich habe gesagt ja schon, es geht immer wieder rauf und diese Sehmsucht träume ich von der Nacht, in der ich nicht kämpfen muss, wo das weh auch mal durch sein darf.
00:24:47: Vergehen hat er aber vielleicht noch nicht vergessen.
00:24:49: Vielleicht muss man das auch ein bisschen auseinandernehmen, weißt du nicht?
00:24:52: Den Moment unten, wo es einem wie nicht mehr wehtut...
00:24:59: Das ist eine spannende Schneise, die man dort machen muss.
00:25:04: Vergehen und vergessen finde ich eher.
00:25:06: Ich habe das Gefühl, dass es hier wirklich gut rauskommt.
00:25:12: Aber es zeigt auch den Weg.
00:25:14: der Prozess etwas loszulassen, was man fest verletzt wurde ... ist ein schwieriger Weg.
00:25:20: Einer, der nicht leichtfertig ist und die auch eine Bereitschaft braucht zu sagen ich mache mich auf, ich spreche Vergebung aus, muss dann auch Lehre loslassen und einen Menschen begegnen zwischenmenschlich wenn irgendetwas schiefgelaufen ist.
00:25:36: Ich finde es ist irgendwie ... Es ist noch streng wie ich finde.
00:25:41: Ja mega!
00:25:42: Der Weg.
00:25:44: Und gleich bin ich überzeugt, dass einer sich mega lohnt.
00:25:46: zum Gehen.
00:25:48: Ich glaube, wenn du nicht vergissst, dann paltest dein Herz so voll in diesen Klammern rein.
00:25:56: Und du kannst wie nicht nicht so gut weitergehen.
00:26:00: Ich habe gerade die letzte gehört von einem oder was ist der?
00:26:03: Ich glaube über vierzehn Jahre ist er im Gefängnis gesessen Todesdraht irgendwo in den USA.
00:26:11: Unschuldig!
00:26:12: Und dann ist es schlussendlich tatsächlich rausgekommen und man hat ihn dann auch gefragt, ja bist du jetzt nicht mega hessig?
00:26:19: Und er hat gesagt, nein, ich hätte dich der Rest vom Leben gar nicht geniessen
00:26:25: können.
00:26:26: Das ist mir mega eingefahren, wenn du vierzehn Jahre lang im Gefängnis sitzt, ist unschuldig.
00:26:30: Dann kannst du sagen hey, nein... Es klingt so noble aber magisch ist es wirklich.
00:26:36: einfach zu... auch für einem selber, um weiter im Leben zu gehen und die Last immer mit dir mittragen.
00:26:43: Und gleichzeitig kommen ja immer wieder Situationen von der Schmerz wieder rauf.
00:26:48: Wie beim Hatzen-Tag im Song «Seven in Seven» auch.
00:26:53: Jetzt machen wir uns das Gesicht und kommt der Schmärz wieder auf.
00:26:57: Was du mir angetan hast – also es ist ein bisschen anklagend hier.
00:27:02: Nach kurzem Titel, «Seventy-Seven»,
00:27:06: da
00:27:07: haben wir dort noch ein bisschen weiter tauchen.
00:27:10: Theologische Exkurs tun das blöd, aber nein, kurz hier
00:27:12: auch.
00:27:14: Du
00:27:14: hast eine Songziele.
00:27:16: im Refrain heisst «Bad God How Do I Give Seventy Seven» und die Frage ploppt auf, was hat es mit dem «Sebenen, Siebenzig» auf sich?
00:27:27: Ich vermute, dass er mit dem in eine Textziele aus der Bibel geht.
00:27:31: In zwei Situationen gibt es einen Moment im neuen Testament, wo Petrus, ein Freund von Jesus kommt und sagt, wie kann ich meinen Brüdern und Schwestern vergeben?
00:27:43: Wie oft muss ich ihnen vergeben werden?
00:27:46: Sieben Mal!
00:27:47: Und Jesus sagt dann WHO-Night – siebentzeigmal sieben.
00:27:52: Die beiden Zahlen kann man wie zusammenführen.
00:27:54: Er meint mit dem siebenen, siebentzeigmal.
00:27:58: Er macht wie ein Werbesport und sagt es ist nicht einfach abgehoben.
00:28:02: Es geht darum bei diesem Thema einfach daran zu bleiben.
00:28:04: Und ich finde er zeigt oder Jesus zeigt in dieser Bibel stellt die Wichtigkeit auf das Beziehungsbereinigenzinn, dass man den Namen vergibt, dass wir loslassen.
00:28:14: Das hat für mich auch eine solche übernatürliche Dimension dass man auch eine Vergebung von Gott in Anspruch nehmen kann.
00:28:22: Also für mich Sachen, die ich vielleicht verbockt habe... ...in einer Beziehung zwischenmenschlich auch hat und das im Gebett aussprechen kann.
00:28:29: Aber ich gebe, er bezieht sich auf das oder noch auf eine Geschichte des alten Testaments der Bibel vom Lamech, wo eigentlich ein mega bohrshafter Typ war.
00:28:41: Ein schwieriger Typ!
00:28:42: Und da ging es darum, dass er siebenen-sebentzeigfache reich nimmt.
00:28:47: Jesus sagt, ich glaube mit dem Siebenen-Siebentziger wie auch hey nein.
00:28:51: Das ist der Fallschweig.
00:28:53: Siebenensebenefache Rach ist nicht okay es geht ums siebensebenefach.
00:28:57: Vergehe so der Kontrast irgendwie und das also ich würde jetzt behaupten er bezieht sich auf das im siebenen Sebentzeige.
00:29:05: Ja das habe ich auch gedacht.
00:29:07: alles was gesagt hat ganz kurz zusammengeschmolzen es geht einfach darum Draht zu bleiben vergehen.
00:29:13: aber ist das nicht mega entlastend?
00:29:15: weil wenn mich etwas mega verletzt hat und ich dann sage, komm, ich vergib die Person.
00:29:22: Da kommt der Schmerz und so die Wut gleich wieder rauf.
00:29:27: Und ich bin sehr froh ... Weisst du?
00:29:29: Ich habe diese Zusage.
00:29:33: Es ist okay, wenn du immer weiter an den Punkt kommst, wo du es vergeben musst.
00:29:37: Du musst das nicht einmal schaffen!
00:29:39: Genau, vielleicht ist es unrealistisch zu sagen, ich mache das jetzt einmal und dann macht man mein Leben, sondern es ist wie ein Prozess.
00:29:45: Das bleibt ja ein Teil.
00:29:46: Also, wenn es etwas sehr verletzend ist, dann geht das nicht einfach so weg.
00:29:51: Das braucht ja mega lang und darum finde ich, dass das passt mega mit dem sieben oder siebenschmal, dass du noch lange vergabst bist, bis das wirklich vorbei ist.
00:29:59: Aber ich finde, du hast vorhin einen Punkt gebracht, wo man fast sagen kann, über anderen Vergehen auch egoistisch sein können.
00:30:06: Ja!
00:30:06: Vorher war ich... Also wirst du für mich selber?
00:30:10: Es ist sehr streng und es schmerzt jedes Mal wieder.
00:30:13: Das kommt in diesem Song für mich so über.
00:30:16: Jedes Mal habe ich das Gesicht wieder gesehen, oh Mann!
00:30:19: Wie kann ich denn überhaupt vergeben?
00:30:20: Habe ich überhaupt jetzt genug vergeben und so?
00:30:21: Aber gleichzeitig tut es wahrscheinlich auch gut, irgendwann einmal zu sagen, okay, ich vergib wieder, weil die Geschichte von dem Insassen zeigt, dass er gut ist.
00:30:34: Wenn es bis zum Ende des Lebens verbittert wäre, dann könnten sie ja gar nicht mehr geniessen.
00:30:41: Und natürlich sind die Vierzehn Jahre katastrophal.
00:30:45: Aber es ist ja wenig wieder rufbar.
00:30:48: Irgendwann durch.
00:30:50: Also in diesem Sinne egoistisch, weil du findest... Es tut dir selber auch gut wenn du das machst?
00:30:54: Ja, es tut in dem Moment ihm ja gut!
00:30:58: Also es ist natürlich klar ein Provokant.
00:31:00: Die Vierztehn-Jahre hat für ihn wirklich einfacher gemacht.
00:31:02: Dass
00:31:03: sie
00:31:03: sich immer wieder können loslassen, hat sich dann noch verliebt.
00:31:08: Schaffen, Handwerkersachen.
00:31:10: Ich glaube das wäre nicht möglich, wenn er jeden Tag erzählen würde mit der Verbitterung im Herz.
00:31:15: Das wäre völlig im Weg standen.
00:31:18: Bei mir ist noch so eine Frage aufgeploppt.
00:31:20: Inwiefern braucht es zwei Parteien für das?
00:31:24: Ich sage jetzt mal den idealsten Fall wäre, dass es irgendeinen Moment gibt, in dem es zwischenmenschliche Konflikte hat.
00:31:32: Man kann das miteinander ausdiskutieren und man kann ihn am Vergehen gegenseitig.
00:31:40: Im Konflikt in der Nachbarschaft haben wir einfach gemerkt, dass wir nicht weiterkommen.
00:31:45: Wir als Familie wollen unseren Teil tun und sagen jetzt mal zusammen mit Gott die Vergabung ausgesprochen.
00:31:52: Wir haben Fehler gemacht in dieser Nachbarschaft beziehungsweise.
00:31:55: Aber wir lösen es jetzt willos.
00:31:57: Auch
00:31:58: wenn die anderen Parteien von sich nicht aussehen können, ich vergibe euch aber wir machen uns einen Teil wie du Und ich glaube, da war der Benefit.
00:32:08: Wir konnten dieser anderen Partei freier begegnen im steigen Haus.
00:32:14: Das hat auch eine positive Irritation ausgelöst.
00:32:18: Die
00:32:19: Nachbarschaft dachte plötzlich, was ist jetzt mit denen los?
00:32:22: Ja, das war positiv.
00:32:24: Ich habe das Gefühl, man kann sagen, für eine Vergebung braucht es immer beide Parteien.
00:32:30: Nein, wenn die eine Partei verhärtet ist, ist es an mir, meine Teile zu machen!
00:32:36: Jonas hat die Dame sein Oja befreit.
00:32:40: Ich nehme mich jetzt auch vom Gefühl her,
00:32:42: sie wird ojpersönlich
00:32:43: schon mal und das ist für Oja ein Gewinn, weder wenn ihr noch verbittert werdet diese Partei gegenüber.
00:32:49: Aber wie oft habe ich mir gewünscht, dass wir wieder zusammen am Garten-Tischhocke und ein Bier trinken können?
00:32:54: Zu dieser Situation ist es nie mehr gekommen, weil man zögelt hat dann und so aber ... Ich hätte mir's ganzheitlicher gewünschte, aber irgendwo muss ich auch mit dem zufrieden geben, dass ich einfach meinen Teil mache.
00:33:06: Stimmt.
00:33:07: Ja.
00:33:09: Spannend, ja?
00:33:10: Ich finde den Gedanken spannend.
00:33:12: Wenn du jetzt heutzutage zurück zum Song gehst ... Du merkst schon sehr, dass er noch hässig ist oder?
00:33:20: Auch der Gedanke kann man vergeben, wenn man noch häessig ist.
00:33:26: Im Gefühl.
00:33:28: Und das ist bei mir beim Song «Mollesgat» durchgekommen.
00:33:33: Es geht auch so.
00:33:34: In den letzten Folgen von Song Reaction haben wir über ein Song I Choose Joy geredet, ich entscheide mich für die Freude und das ist mir jetzt noch in den Sinn gekommen.
00:33:41: Manchmal ist es wie auch eine Entscheidung.
00:33:42: Ich
00:33:42: entscheide
00:33:43: mir für die Vergabung.
00:33:47: Aber ich entscheid mich der Weg der Vergabungen zu gehen, ich weiss edich muss sieben oder sieben Mal danach
00:33:53: treffen.
00:33:53: Ja und die Entscheidung war schon mal der Start?
00:33:57: Vielleicht bin ich dann noch gar nicht so, aber schon mal zu entscheiden.
00:33:59: Mal eigentlich möchte ich vergeben.
00:34:00: Möchte
00:34:01: du den
00:34:02: Punkt?
00:34:02: Ich persönlich brauche einen Moment, dass man kurz den Vulkan abkühlt und ist, bis ich das kann.
00:34:07: Aber mich zudem durch die Ringe.
00:34:09: Jetzt hast du dir dafür jetzt, aber ich entscheide
00:34:11: mich, dass ich nachher der Wege gehe!
00:34:16: Ich finde er hat in den Schlusszielen auch noch entspannende Gedanken.
00:34:20: Er stellt die Frage why is it hard to excuse?
00:34:23: Warum ist es so hart?
00:34:25: Und dann sagt er, vielleicht ist es so eine solche verzweckte Fakt, dass du weisst, du bist auch nicht ganz unschuldig.
00:34:33: So sagt er ihn über Freie zu übersetzen in den letzten Zielen.
00:34:36: Also irgendwo zu merken, ich muss ja meinen Teil ... Ich habe doch auch einen Teil dieser Geschichte.
00:34:43: Nicht nur der Ander macht irgendetwas boshaft und ich kann ihm vergeben, sondern ich habe auch meinen Teil und muss um Vergebung bitten beim anderen oder Mir selbst auch vergehen, was vielleicht nicht so einfach ist.
00:34:57: Aber das war fast ein Augenzwinker am Schluss des Lieges.
00:35:02: Hey!
00:35:02: Vielleicht musst du auch mal bei dir noch schön nachhören schauen?
00:35:07: Ja... Das
00:35:07: ist ein guter
00:35:08: Punkt.
00:35:09: Dann schliessen wir da.
00:35:10: Ich
00:35:10: schließe
00:35:12: mir nicht genau, was ihr meint.
00:35:14: Nein, ich schliefe einfach auf die Seite und würde sagen ... Alle anderen Fragen nehmen wir wie aus dem Herzen und überlegen dort noch weiter.
00:35:26: Und geht zum Fun-Fact!
00:35:28: Für ein Musikvideo, das ist immer so leise oder man hat eine tolle Idee was man mit einem Musikvideo machen kann.
00:35:34: Man muss es einfach umsetzen.
00:35:37: Dann hat es einen Tag für jeden Fall für ein Musikvideos ein Klavier anzünden.
00:35:42: Oder die Idee, dass Brennenzelafiere noch so dran sitzen.
00:35:46: Er hat dann auch eine alte Kaput für irgendeine Internetplattform gefunden.
00:35:53: Fun Fact nahe am Rand!
00:35:54: Das war ihm ja angeschrieben mit zu schön zum Wegrüren.
00:35:58: Aber eigentlich ist es kaputt und er hat es dann... ...kohlt gratis oder
00:36:02: so.
00:36:04: Aber er hat mich schon zwei Tage draussen gelagert mit der Planen drüber und was sie dann haben will, ein Video schuten ist es zu nass gewesen und da hätte ich mir noch einen guten Brennsprit dabei gehabt und ich dachte nicht zum Brennen gebracht.
00:36:20: Genau!
00:36:21: Und irgendein Kollege kommt nachher auf die Idee, dass wir ihn von innen probieren können und schlussendlich auch das Musikvideo mit dem... brennenden Klavier, genau.
00:36:33: Ist auch ein Weg gewesen, wie beim Vergehen oder braucht es etwas länger?
00:36:36: Sieben bis
00:36:36: seventy Mal.
00:36:37: Aber der Scheid ist da gewesen.
00:36:39: Genau, sieb
00:36:41: bis seventy mal.
00:36:43: Mit dem wären wir am Ende dieser Folge.
00:36:48: Wir würden uns freuen von dir zu hören.
00:36:51: Kommentar auf Spotify Auch ein altmodisches Mail.
00:36:57: Man hat nie mehr Adressen bei uns in der Show noch zu.
00:37:00: Schreibt doch, wie dich die Songs angesprochen haben.
00:37:04: Thema Vergebung zum Beispiel?
00:37:06: Was löst das bei dir aus?
00:37:07: oder eben das ganze Thema Elternschaft?
00:37:08: Ich würde es mega wundern nehmen!
00:37:11: Und sonst, wie kann man euch sonst irgendwie unterstützen und reagieren?
00:37:15: von uns Spender
00:37:16: z.B.?
00:37:16: Spender.
00:37:17: Unbedingt.
00:37:18: Wir sind als Teil des Mediuserf-Media ... Wo Spenden finanziert, ist auch deine Unterstützung angewiesen.
00:37:25: Also von daher darfst du gerne via Link in den Show Notes uns unterstützen
00:37:30: und darüber reden also mit anderen sagen da gibt es einen coolen Podcast wo man so über Songtexte spricht.
00:37:37: lasst doch einmal rein, dürfen wir auch so gerne.
00:37:39: Weisst du ich lese wenn irgendjemand einfach so die drei Songs nimmt und sagt irgendwie am Stammtisch herkommt?
00:37:44: Ich habe das Versuch, lass uns mal drüber reden, Vergebung und so.
00:37:48: Du
00:37:49: könnt gute Diskussionen auslösen!
00:37:51: Wir
00:37:51: hätten jetzt auch noch länger können, aber wir machen Schluss an dieser Stelle.
00:37:54: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
00:38:03: Ciao!
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