Artist: Lea Wildhaber - "Mis Läbe als Indie Artist"

Shownotes

Lea Wildhaber hat sich mit ihren authentischen «Indie-Artist-Vlogs» auf Social Media einen Namen in der Schweizer Musikszene gemacht. Die Singer-Songwriterin aus Sargans gibt darin Einblicke hinter die Kulissen ihres Lebens als Independent Artist. «Learning by doing» ist ein Motto, das sie sich setzte, als sie sich selbst ins kalte Wasser der Musikszene warf – und damit hat sie nie aufgehört. Das Jahr 2025 war geprägt von zahlreichen Highlights und erfüllten Träumen als Musikerin. Doch inmitten dieser persönlichen Erfolge erlebt Lea Wildhaber immer wieder Momente des Selbstzweifels. Sie hat jedoch gelernt, nicht aufzugeben. Sie nutzt ihre Songs, um ihre Struggles zu verarbeiten. Ihre melancholischen und ehrlichen Texte bringen das zum Ausdruck, was viele Menschen fühlen, ihnen aber oft die Worte dazu fehlen. In der neusten Podcastfolge spricht Lea Wildhaber über das Leben als Indie-Artist, darüber, wie sie als Overthinkerin ihren musikalischen Zielen treu bleibt – und über die therapeutische Wirkung kraftvoller Songlyrics.

Kapitelmarken

  • 00:00:00 Intro
  • 00:01:36 60 Sekunden mit Lea Wildhaber
  • 00:02:40 Vlogs «Leben als Indie Artist»
  • 00:07:18 Musik machen nach dem Motto «Learning by doing»
  • 00:08:52 Ab wann weiss man, dass man Sängerin wird
  • 00:13:05 Die einzige im Umfeld, die Musik macht
  • 00:16:40 Was das Jahr 2025 so speziell machte
  • 00:20:28 Selbstzweifel trotz Erfolge
  • 00:24:58 Struggles und Songwriting
  • 00:26:03 Vorgang Songwriting
  • 00:28:31 Visionen der Songlyrics
  • 00:31:27 Rubrik persönlich
  • 00:37:32 Andrew Bond und Ed Sheeran – Rubrik Memories
  • 00:40:20 Rubrik Mini Musig – Leidenschaft und Überforderung
  • 00:48:56 Rubrik de gratis Tipp
  • 00:49:28 Was in diesem Jahr noch geplant ist

Acoustic Session

Die Acoustic Session mit Lea Wildhaber gibt es auf YouTube zum Nachschauen: https://youtu.be/o0Xm0nJXKho

Die Künstlerin

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe mich in den Job als Musikerin selber ins kalte Wasser

00:00:03: geworfen,

00:00:04: meine Szene geschmissen und hatte keine Ahnung, was das heisst.

00:00:08: Mit meinen Selbstzweifel umzugehen ist nach wie vor für mich eine

00:00:13: grosse Herausforderung.

00:00:14: Während des Autofahren finde ich mega ... Ich weiss auch nicht, dann bin ich so ein bisschen...

00:00:18: Also du schreibst während des Fahrens?

00:00:19: Nein,

00:00:19: also im Kopf!

00:00:21: Aber irgendwo dazwischen gibt es da immer etwas ... Das Leben als Indie-Artist.

00:00:25: Und habe diesen Song geschrieben.

00:00:27: Ich fühlte mich wie ein Healing.

00:00:31: Darum bin ich selber sehr nahe.

00:00:34: Ich bin sehr fest in den Workaholic, auf jeder Seite und in jedem Bereich.

00:00:39: Ich kam zu Hause und habe nur gebrüllt.

00:00:42: Es ist mir nachgegangen, dass ich nicht geniessen konnte.

00:00:46: Ich würde mir wünschen ... Leute, wenn sie an mich zurückdenken würden.

00:00:51: An jemanden, der sie zum Lachen gebracht hat, Fehler machen, ist die beste Möglichkeit, um nachher etwas draus zu lernen.

00:00:58: Hast du auch schon

00:00:58: mal den Moment gedacht?

00:01:00: Ich glaube, ich packe es nicht!

00:01:03: Ja wir machen Bühne frei für Schweizer Popmusik.

00:01:06: Wir reden mit Musikerinnen und Musikern über ihr Musikschaffen, über ihr Leben aber auch über Gott und Welt.

00:01:12: Und heute bei mir im Studio ist Lea Wildhaber.

00:01:15: So schön, dass du da bist!

00:01:16: Ich

00:01:16: freue mich riesig, dass ich da bin.

00:01:18: Danke schön.

00:01:19: Ja wir reden heute zusammen über deine Musik.

00:01:21: Wir sprechen aber auch über dich als Künstlerin und über deine neuen Songs.

00:01:26: Und zuerst würde ich sagen, wir machen mal ein kurzes Aufbermen und zwar... Sehr gut.

00:01:31: ...ein Minuten entweder oder Frage auf Frage.

00:01:35: Okay,

00:01:36: I am ready.

00:01:37: Das war ganz oder kurz?

00:01:39: Oh Gott, Kuhr!

00:01:40: Ein grosses

00:01:42: Festival oder Tournee?

00:01:43: Äh... Tournee.

00:01:47: Überdenken oder einfach machen?

00:01:49: Überdenkend.

00:01:52: Moll-Oderdur?

00:01:54: Moll.

00:01:55: Heavy Metal oder Hardcore Techno?

00:02:01: Hardcore techno.

00:02:03: Flowmarkt oder ein grosses Einkaufszentrum?

00:02:05: Flowmarkt.

00:02:07: Joggen oder Schwimmen?

00:02:08: Joggan

00:02:10: Probe bis spätet Nacht oder am Morgen früh aufstehen?

00:02:15: Beides.

00:02:15: Aber ich glaube, bis späte Nacht.

00:02:18: Lyrics oder Melodie?

00:02:20: Lyrics.

00:02:20: Ein Radio-Hit oder Underground-Liebling?

00:02:25: Underground Liebling.

00:02:26: Auto oder ÖV?

00:02:27: Auto.

00:02:30: Restaurant oder Takeaway?

00:02:33: Takeaway.

00:02:34: Opera oder Afterparty?

00:02:38: Okay, und jetzt machen wir noch die letzte Frau kurz.

00:02:41: Akustik oder elektrisch?

00:02:43: Akkus!

00:02:44: Let's go!

00:02:45: Also... Ja Leo wenn man die Social Media anschaut dann findet man dort ja ein Haufen Videos wo du so viel über dein Leben als Indiepop-Artist redest.

00:02:56: Und jetzt auch heute machst du gerade das Video da drüber, oder?

00:02:58: Richtig!

00:02:59: Ich fange gar nicht hin zum Aufnehmen aber ich lasse es gleich

00:03:03: mit dem Filmen an.

00:03:03: Aber irgendwo dazwischen gibt es dir nämlich ein bisschen unser Leben als indie Artist.

00:03:08: So

00:03:08: gut, ich habe mir dann das Video auch eine Verlinkung in den Show notes.

00:03:12: Aber gibt es mal einen kleinen Einblick?

00:03:14: Was sind das für Videodagebücher, die du da machst auf Social Media?

00:03:18: Der Grund, warum wir mit dem angefangen haben ist, dass ich selber etwas gemerkt habe, dass man sehr oft nicht dahinter sieht was als Musikgeschaffende so alles dazugehört.

00:03:30: und meistens hat man das Gefühl ja, diese machen ein bisschen Sachen im Studio, ein wenig auf der Bühne Sie sind sich hier.

00:03:38: Und es ist viel, was man vielleicht nicht dahinter sieht oder auch Sachen, die zu wenig darüber geschwätzt werden.

00:03:43: Darum habe ich angefangen wirklich so ein bisschen behindersinnst alles mitzunehmen und das können dann ganz verschiedene Folgen sein.

00:03:50: zum Beispiel wenn wir einen Shooting machen Team von den Visuals, dann nehme ich dort damit so eine Kamera mit oder zum Beispiel auch mal einen solchen Einblick ins Studio.

00:04:00: Oder... Ich habe auch schon Folgen gemacht, die über das Geld geschwätzt haben.

00:04:03: also die Idee vom ganzen Format ist einfach zu zeigen was Leben als Independent Artist heisst und was alles dazugeht.

00:04:12: Und dann hast du angefangen mit diesen Videos?

00:04:15: Gute Frage!

00:04:18: November, April

00:04:20: oder September.

00:04:21: Cool!

00:04:21: Hast du das schon mal gesehen?

00:04:23: Oder hast du selber gedacht, ich müsste mir hier ein wenig Einblick

00:04:26: geben?

00:04:27: Es gibt natürlich sehr viele Artists, die vlogmässig einen Tag begleitet.

00:04:33: Aber ich glaube so Thema-spezifisch, wie zum Beispiel über Gas und Geld reden und über diesen Erfolg machen, habe ich nicht bewusst bei jemandem gesehen, der mich inspiriert hatte.

00:04:43: Ich glaube es hat mich mehr inspiriert, dass sie gefunden haben.

00:04:47: Vor allem vor ein paar Jahren hätte ich gerne Videos geschaut, um zu wissen auf was man sich alles in dem Job lässt.

00:04:54: Oder einfach so von aussen kriege ich sehr viele Feedback von Leuten die finden auch krass,

00:04:58: dass

00:04:58: du das alles selber machen musst oder eben so ein Shooting-Konzept an einem Planstuhl.

00:05:02: Das macht nicht irgendjemand für dich oder so und es finde ich noch spannend wie der Aussenwelt, den nur Musik konsumiert aber weniger Einblick hat in diesen Szenen... Um das zu zeigen, glaube ich.

00:05:13: Das war die Inspiration.

00:05:15: Richtig cool!

00:05:16: Und Indie-Artists, d.h.

00:05:18: ohne ein grosses Label... Streckfert?

00:05:20: Genau.

00:05:21: Aber es ist auch nicht so, dass du deine Songs nie so Labels geschickt hast?

00:05:26: Nein überhaupt nicht!

00:05:28: Nur weil man Independent Artist ist heisst das nicht, dass mir eben eine Label abgelegt wird sondern mehr, dass ich bis jetzt kein genug grosser Benefit sei.

00:05:41: gefunden haben, um zu sagen, ich gehe einen Deal mit einem Label ein.

00:05:44: Aber trotzdem bin ich sehr offen zum... Jedes Mal wenn du ein neues Projekt anstattest, also wenn du z.B.

00:05:50: eine neue E-Pie hast und die so halt wegsparat ist dann wird das immer noch oder pitche ich das nachher bei der Label?

00:05:57: Und zeige es euch ein bisschen her.

00:05:58: Das haben wir gerade gemacht, das ist unsere Vision.

00:06:00: aber ich finde es für mich auch mega wichtig dass sie dann schon etwas zeigen.

00:06:03: Ich weiss eigentlich wo ich mit diesem Projekt hin möchte und dass wir hier schon ein Bild haben Und nicht irgendwie so, ich habe keine Ahnung in meinem Leben jetzt in eure Hände gegeben.

00:06:12: Sondern mehr so etwas... Ich finde es cool wenn ihr euch einsteigen möchtet aber auch voll okay, wenn wir uns weiterhin alleine machen.

00:06:19: Du hast gesagt du hast einen grossen Benefit bis jetzt gesehen.

00:06:23: Was hast du bis jetzt?

00:06:24: Ich

00:06:26: hatte schon viele Gespräche mit verschiedenen Labels, mit grösseren Labels und kleinen Labels.

00:06:36: Ich bin ein Mensch, der ganz fest nach Buchgefühl

00:06:40: geht.

00:06:42: Das hat bis jetzt nie gepasst und wenn das schon mal nicht passt, weiss ich, dass es meistens kein gut entscheidend ist.

00:06:48: Es ist ja dann doch auch immer die Frage was noch schlussendlich unterschreiben würde.

00:06:53: Und klar sind diese Verträge heute nicht so wie die krassen Knebelverträge früher.

00:07:01: Aber doch bin ich ein Mensch, der sich ganz fest überlegt wird bevor er uns unterschreiben würde.

00:07:06: Bevor wir uns unterscheiden würden und darum hat es bis jetzt einfach nie gestummelt was die Bedingungen waren.

00:07:13: Wir hören bei dir ja auch aus du bist so jemanden das sehr viel Learning by Doing macht oder?

00:07:17: Ich muss schon etwas sagen.

00:07:19: Oder hast du hier irgendetwas gehabt wo ihr Hulifen habt oder von wo kannst du das?

00:07:26: Ich

00:07:30: mache alles mit Learning by Doing.

00:07:32: Also ich glaube, dass ich selber eine pädagogische Ausbildung gemacht habe und Lehrerin bin, finde ich es irgendwie auch etwas geil.

00:07:39: Einfach mal so... sich selbst ins kalte Wasser werfen.

00:07:45: Und ich glaube ich bin ganz oft dann wie ein Punkt, an dem ich gemerkt habe, ich habe mich einfach in den Job als Musikerin selber ins kalten Wasser geworfen.

00:07:55: Ich habe mir diese Szenen geschmissen und hatte keine Ahnung was das heisst.

00:08:02: Ich bin nachfragen, habe Connections gemacht und habe andere Künstlerinnen und Künstlern kennengelernt.

00:08:07: Ich holte sehr viel Hilfe an und probierte es einfach aus.

00:08:13: Für mich war der Absolut richtig weg, um auch ganz viel Fehler zu machen.

00:08:18: Dafür habe ich das Gefühl für mich eine Sicherheit, dass sie dann wie auch weiss, was ich mir selber erarbeitet habe ... Ich weiss jetzt wie auch, was es bedeutet.

00:08:30: Zum Beispiel als Booking, die ich eine ganze lange Zeit alleine gemacht habe.

00:08:35: Jetzt, wenn ich das abgehe – was die Arbeit bedeutet?

00:08:38: Weil ich selber mich so hineinknüllen und herausfinden muss, wie das genau funktioniert und was es bedeutet.

00:08:44: Du hast

00:08:46: gesagt, dass du dich selbst so wie ein kleines Koltenwasser rein geschmissen hattest.

00:08:51: Hat es einen Moment gegeben, in dem du gewusst hast….

00:08:53: Ja, jetzt glaube ich, ich werde Sangerin.

00:08:55: Ich würde das jetzt machen!

00:08:57: Das ist eine sehr gute Frage.

00:08:59: Ich kann mich nicht an den Punkt erinnern, wo ich mich wie offiziell für diesen Weg entschieden habe.

00:09:08: Als Kind logischerweise war Musik für mich schon immer das Wichtigste.

00:09:14: Und ich glaube, es war schon immer so.

00:09:17: Aber ich glaube nie mir getraut zum Aussprechen, dass ich das als Beruf machen

00:09:24: würde.

00:09:24: Wieso nicht?

00:09:25: Ich glaube, ich war viel zu unsicher für das.

00:09:28: Und ich habe das Gefühl gehabt es ist so ein grosser Traum, dass es mega unrealistisch ist.

00:09:32: Vielleicht auch weil das Gesellschaftsbild ist man hätte irgendwie einen sicheren Job zu machen und sicher nicht direkt schon mal Sängerin oder Musikerin.

00:09:39: und wenn wir das jetzt in der Berufswaldung aussprechen heisst sie überall schon mal ja ja machst du erst einmal etwas richtiges und dann kannst du sie als Hobby machen.

00:09:49: Ohne glauben... Am Anfang ist das wirklich gerne so, dass ich mich getraut hätte glauben oder wünschen wollte.

00:09:59: Und dann hat es für mich ein Moment, in dem ich zuerst meine Lieder live gespielt habe, wo ich gemerkt habe, es tut mir sehr gut, dass sie über meine Sachen schreiben, die ich in der Songs drüber schreibe... viel besser, wenn ich das auch mit der Welt teile.

00:10:17: Und das war sicher ein Schlüsselmoment.

00:10:19: Aber nachher ist es einfach etwas passiert.

00:10:22: Aber du wirst ja gleich

00:10:23: irgendwie dich mal... Wir entscheiden, ob ich die Songs vor den Leuten spiele.

00:10:27: Also wie zeige ich ... Ich habe noch etwas zu sagen oder singen.

00:10:33: Was hat dir geholfen, dass du ... Oder hättest du das auch gut gebraucht?

00:10:36: Oder was hat dir gekauft, dass ihr das gemacht hast?

00:10:39: In dem Fall auch dort ist es gerne nicht irgendwie ein bewusstes Entscheid.

00:10:42: Ich fange jetzt mit ihm an, sondern eine Kollegin von mir, die auch Musik machte, hat mich mal gefragt in meiner Heimatstadt, ob ich dabei möchte, einen Singer-Songwriter nach oben zu kommen, einfach so etwas schämen und ein paar Leute in der Bar und ein bisschen trinken und ganz gemütlich.

00:10:59: Ich weiss, du schiebst zügig.

00:11:01: Du zeigst zwar niemanden, aber komm doch einfach mal.

00:11:04: Und er denkt ja voll!

00:11:06: Ja, ja und ich konnte die Lieder eh.

00:11:10: Während ich dort war und die Liedler gespielt haben, habe ich gemerkt... Shit, irgendwie huckend hier.

00:11:15: Mega viele Leute, die mir mega nötigen.

00:11:16: Ich habe denen das alles noch nie gezeigt.

00:11:19: Und ich glaube, der Moment hat es gebraucht, dass sie das davor... nicht so wirklich realisiert, sondern wie das schon passiert ist.

00:11:27: Ja und ich glaube ab dem Zeitpunkt habe ich gemerkt es ist gar nicht so schlimm zu machen und an diesem Zeitpunkt hab ich es auch angefangen lieben und dann hat sowieso nach einem anderen gekommen.

00:11:38: Wir waren in der Reaktion gewesen gerade von den Leuten die ihr ja nächtig standen und dich erst mal gehört haben.

00:11:44: oder deine Lieber erforschen?

00:11:45: Ich

00:11:45: habe ja mega gut!

00:11:46: Es sind ja alle immer gewusst dass sie gerne singen Gitarren spielen und Musik machen.

00:11:51: Ich glaube, viele haben auch gewusst, dass ich mein eigenes Zeug schreibe, aber einfach nicht zeigen.

00:11:56: Darum war es eigentlich sehr positiv für Rückmeldung.

00:12:00: Und das hat mir selber sicher auch etwas gut gegeben.

00:12:03: Aber ich glaube, wenn ich jetzt zurückgucke, habe ich dann nicht bewusst so gefunden ... Boah ja!

00:12:08: Das bestärkt mich jetzt so fest.

00:12:10: Singersong-Writerin und ich zeige das jetzt in der Welt, sondern es ist dann wie einfach einmal so ein bisschen ... Ja ja!

00:12:15: Jetzt nehmen wir dieses Zeug daheim mal auf und machen etwas Spass.

00:12:19: Und irgendwie kam dann aufs Mal die Konzerte raus.

00:12:21: Irgendwann habe ich schon gemerkt, dass ich mir selber sagen muss, du kannst das und du willst das.

00:12:28: Das passiert aus einem Grund.

00:12:31: Und das ist mir etwas laufend gekommen.

00:12:33: Aber auch als ich meine ... Dauerkonzert, also du hattest trotzdem was ... etwas aktiv machen.

00:12:38: Richtig!

00:12:40: Nein, es fliegt nicht in den Schoß, du hast absolut recht.

00:12:42: Und dann

00:12:43: musst du schon gleich einen aktiven Step machen, der ja auch ein bisschen verletzlich macht.

00:12:48: zum Beispiel sagen ich wag mich jetzt um überhaupt mal eine Auffrage zu machen.

00:12:52: und also stelle ich mir jetzt vor das ist ja trotzdem auch etwas mega wenn man persönlich so wie etwas wagt.

00:12:58: Mega fest.

00:12:59: Wenn

00:13:00: man eben selber muss machen irgendwie Ich weiss auch nicht, ob ich aus Tausend Loser in einer Familie geboren wurde.

00:13:07: Alle haben das zu Hause gemacht?

00:13:09: Ja voll!

00:13:11: Ich war die Einzige in meinem Umfeld oder im nächsten Umfeld.

00:13:16: Die einzige Familie, die musikalisch so etwas verfolgt hat... Aber klar, es brauchte einen Moment, den ich gemerkt habe.

00:13:28: Zum Beispiel der erste Song, die ich released habe.

00:13:31: Einfach aufgenommen und viel knackseln und Kugels drin.

00:13:37: Das war auch ein Moment, an dem ich gemerkt habe, dass man das auf Spotify loslässt.

00:13:43: Das ist schon ein megafestes Moment, in dem ich mir gemerkt hab... Wenn ich es nicht so mache, dann mache ich es nie.

00:13:50: Und ich muss mich selber überwinden und genau so Sachen einfach mal machen, das will ich mir zeigen.

00:13:58: Dort habe ich schon gemerkt, dass ich auf mich alleine angewiesen bin, damit ich mir den Kick geben kann.

00:14:06: Ich sage mir, komm, du willst das eigentlich?

00:14:10: Es braucht mega viel Überwindung, weil ich schon mit sehr viel Unsicherheit zu kämpfen hatte.

00:14:16: Aber nachher, wenn ich zum ersten grossen Konzert gespielt habe und all diese Sachen haben mich selbst noch so viel motiviert und mir zeigt, dass sie das auch will.

00:14:27: Dass sie mein persönlich weiterentwickelt hat und sich gemerkt hat, ja, ich gehe aktiv auf das zuhause und möchte das.

00:14:33: Aber es ist natürlich an einem gewissen Punkt mit sehr viel Arbeit.

00:14:36: Nachher war es dann auch verbunden.

00:14:39: Aber ich glaube, so der ganz Anfänger ist ... Es musste einfach so hoch.

00:14:44: Du hast jetzt eben gesagt von der Gesellschaft nicht den Job, der irgendwie akzeptiert ist.

00:14:51: Hast du das generell

00:14:53: erlebt?

00:14:54: Weil das in der Schweiz etwas so ist oder hast du das wirklich auch ein bisschen gespürt?

00:15:00: Von aussen oder vom Umfeld oder von irgendeiner Familie?

00:15:05: Mega cooles Hobby, aber jetzt vielleicht nicht gerade als Beruf.

00:15:09: Ich glaube früher ... Wie gesagt, habe ich das gerne nicht ausgesprochen?

00:15:12: Also es ist nicht so, dass jemand gekommen ist und mir die Wand gekippt hat und sagt, nein, mache das nicht!

00:15:17: Aber ich glaube weil ich mich auch zu grossen selber so unsicher war um das überhaupt als Beruf zu sehen.

00:15:25: Und ich glaube wo das Ganze ein bisschen angefangen hätte, haben viele ja wie auch noch als Hobby gesehen in meinem Umfeld und ich selber vielleicht am Anfang ja auch.

00:15:32: Vor allem jetzt eine professionelle Richtung eingenommen hat und ich auch meinen Job sage jetzt mal, als mein erster Job zählt.

00:15:42: Als Lehrerin reduziert für den Job.

00:15:46: Als Musikerin kriege ich mega viel Unterstützung von meinen Freunden der Familie, die alle finden, dass es cool ist, was man macht.

00:15:53: Aber klar, am Anfang hat es wahrscheinlich wenig gedacht, dass man diese Wendung nimmt.

00:15:58: Ja vielleicht

00:15:59: auch nicht!

00:15:59: Ja,

00:16:00: vielleicht auch nicht.

00:16:00: Aber du hast es gekauft?

00:16:02: Ja sicher!

00:16:03: Ich habe natürlich immer gehofft, dass ich das irgendwie so machen kann...

00:16:07: So ein unausgesprochener Traum.

00:16:08: Richtig

00:16:10: und in mir drin ist er aber immer ganz aktiv hier gewesen.

00:16:13: Und umso schöner jetzt, dass ihr selber den Mut genommen habt, um das zu machen.

00:16:20: Und jetzt auch sagen ... also du wirst ... kannst jetzt über dich sagen hey, ich bin jetzt anderen.

00:16:25: R

00:16:25: richtig?!

00:16:28: Richtig schön.

00:16:28: Hey, wenn wir jetzt mal auf das letzte Jahr zurückgucken.

00:16:31: Jetzt ist es April-fe-Zwenzig.

00:16:33: Hast du ja definitiv auch wieder viel Neues gelernt oder?

00:16:36: Mega!

00:16:36: Große Learning by

00:16:37: the Wingsie.

00:16:39: Hast aber auch viele Highlights gehabt.

00:16:42: Ich muss mir etwas mit in dieses Jahr... Was hat das so besonders gemacht?

00:16:47: Ich habe zum ersten Mal eine Songsrelease, die ich im Studio rekordet habe, mit einer Produzent zusammengearbeitet, der für mich.

00:16:56: Es war eine tolle Erfahrung und für mich auch ein ganz wichtiges E-Pie, das ich im Jahr ist.

00:17:03: Mit vier Songs drauf.

00:17:04: Das war auf allen Plattformen klar, wie ein neuer Start war.

00:17:12: Vorher habe ich Musik gemacht und es hatte immer ein paar Connections und mir die Schweizer Musikszenen zeigen.

00:17:22: Das war etwas ein neues Schritt mit dem Projekt.

00:17:27: Dazu ist auch, dass ich das erste Mal coole grosse Festivals spielen darf.

00:17:32: Wir haben das erste mal mit Band gespielt und durften mit Marius Berff supporten.

00:17:39: Ich habe ganz coole Venues gespielt, um zu kaufen und in den Milch-Hunzigen.

00:17:44: Ganz viele Träume, die in einem Jahr wahr wurden sind.

00:17:48: Festivals wird es.

00:17:49: Open Air St.

00:17:50: Gallen, wo mein absoluter Lieblingsfestival ist!

00:17:53: Und der Ufsmol nicht mehr als Gastet herangeht, sondern als Musikerin war ein mega surreales Jahr für mich auch.

00:18:02: Ja, es sind viele Highlights nach einem vollen Jahr.

00:18:06: Es gibt aber auch noch viel Arbeit.

00:18:08: Sie hat eben als Indie-Algist... Was würdest du sagen, von dem hast du am meisten Unterstützung bekommen?

00:18:17: Einerseits habe ich meinen Job reduziert als Lehrerin, damit die mehr Zeit als Musikerin ist, weil ich sehr fest ein Workaholic bin auf... Auf jeder Seite, in jedem Bereich und wir schnell auch langweilig werden wenn nichts läuft.

00:18:33: Darum habe ich dann irgendwie auch gemerkt dass ich viel zu viel arbeite im Gesamten also mein Beruf als Lehrerin und als Musikerin und habe irgendwie jede freie Minute damit verbracht dann irgendwie noch etwas für die Musik zu machen.

00:18:47: und was mich dazu entschieden hat um meinen Job zu reduzieren und weniger arbeiten habe ich mega viel Unterstützung von meinen Arbeitgebenden gekriegt.

00:18:56: Sieh mich einfach auch in meinen Traum, so viel du unterstützt und findest.

00:18:59: Ja komm wir machen doch das möglich irgendwie.

00:19:02: Ich glaube das ist für mich auch die grösste Unterstützung gewesen, die eine Entlastung gegeben hat.

00:19:08: aber gelb auch privat.

00:19:10: also meine Familie die dann irgendwie dort mal miss... Gear God, gehoffe Sorgen, weil ich am Abend zu Spothai komme oder an jedes Konzert kommt.

00:19:20: Oder meine Freunde, die in den vordersten Reihen stehen und irgendwie... ...woten, wenn ich mitmache.

00:19:28: Das ist mega nicht zu unterschätzen, vor allem eben, weil sie schon ein bisschen das Crazy-Leben führen, was für viele immer megafest nachvollziehbar ist wie es genau ist.

00:19:42: Und dass dort auch ganz viele Leute noch... in meinem Lebenssinn, der das seit Anfang unterstützt.

00:19:46: Das ist mega schön!

00:19:47: Also

00:19:47: crazy Leben im Sinn von... Es ist ja so ein bisschen... Off-Zeitenleben, wo du irgendeine Rechte nicht schaffst oder?

00:19:54: Ja genau!

00:19:55: Ja gelb und auch so etwas in meinem Freundeskreis ist halt weh auch mega akzeptant, dass ich zum Beispiel am Samstag viel nicht um bin und man nicht irgendwie in den Hut nicht mitmachen kann wenn irgendetwas unternahm wird oder so und ich nicht spontan noch an morgen Abend eins trinken komme Spontan frühestens in einem Monat Zeit zu haben und viel, einfach irgendwelche Termine haben.

00:20:19: Und das trotzdem irgendwie noch so gut funktioniert auf einer zwischenmenschlichen Ebene ist für mich mega nicht zeitverständlich.

00:20:27: Was ist für dich in diesem Jahr jetzt mal spezifisch dieses Jahr was viel los war?

00:20:33: Die grösste Herausforderung?

00:20:34: Ich

00:20:36: glaube mit meinen Selbst zweifel umzugehen ist nach wie vor für mich eine grosse Herausforderung.

00:20:44: Obwohl

00:20:44: du so viele erreicht hast?

00:20:45: Ja voll, vielleicht eben genau darum weil ich so gemerkt habe das sind so grosse Schritte die mir selber ja mega wichtig sind wo ich immer davon träumte.

00:20:55: und jetzt stehe ich hier auf einer Open Air St Gallen Bühne.

00:20:58: Ich will mega fest meinen Anforderungen gerecht werden Und ich glaube, das wird für mich immer die grösste Herausforderung gewesen.

00:21:07: Um einfach einmal zu sagen, hey, das ist jetzt im Fall mega gut gemacht und du darfst jetzt richtig ja und du stehst aus meiner Grundtour und du tust im Fall sehr stolz auf das, was du machst und so ein bisschen die ganzen ... Ja aber das könnte doch noch.

00:21:20: und wieso bin ich nicht schon dort?

00:21:22: Wieso bin ihr hier?

00:21:23: Dass es so etwas auf die Seite liegt war für mich in diesem Jahr eine ganz grosse Herausforderung.

00:21:28: Und dass wir noch ein bisschen im Moment sind und den Moment geniessen

00:21:31: können.

00:21:32: Sehr fest, ja.

00:21:33: Ja,

00:21:33: cool!

00:21:34: Nächstes

00:21:35: Jahr schauen wollen wir noch so mit dem einen dabei.

00:21:37: Ja und ich glaube das ist genau in einer solchen Branche mega schwierig.

00:21:41: Und da hilft auch mein Team, der jetzt seit dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig dabei ist.

00:21:44: Wir haben mega fest, wo einfach einmal auf der Bühne kurz vor dem Konzert irgendwie im Backstage schnell mit mir durchschnüpft und sagt «Hemfall!» Es ist alles gut du lebst gleich deinen Traum, geniess es.

00:21:55: Das hilft mir mega fest, weil ich mich dann schon ein wenig steigern kann.

00:21:59: Hast

00:21:59: du das auch im Jahr lernen können?

00:22:01: Ja, ich glaube, ich habe es sehr fests gelernt.

00:22:03: Ich hatte davor auch wirklich Zeiten, in denen ich Mühe gehabt hat zum Genüssen auf der Bühne und für mich wirklich mehr Angst und Nerv als Freude war.

00:22:15: Und in diesem Jahr, obwohl wir eben so grosse Sachen gespielt haben, habe ich wieder viel mehr.

00:22:20: Freude entwickeln können und hier ist mein ganzer Team ein sehr grosser Teil davon.

00:22:25: Ja,

00:22:25: cool!

00:22:26: Hast du auch schon mal den Moment zur Unabhängung des letzten Jahres?

00:22:32: Ich glaube... ich packe es nicht.

00:22:35: Ich schmeisse die Karriere doch an einen tiefpunktigen Moment.

00:22:42: Einerseits glaube ich bin ich ein Mensch von Ich will das mega fest.

00:22:48: Und ich glaube auch nicht, dass es irgendwie nachlöst wird.

00:22:51: Ich traue mir selbst mega fest zu, dass sie das kann und aus einem Grundaum machen.

00:22:57: Aber ja, die Momente gibt's immer wieder!

00:22:59: Also wenn ich sage, dass das nur ab und zu vorkommt... Das kommt mega oft vor.

00:23:04: Ich bin oft schon aus einer Probe gelaufen und denke, oh Gott, vielleicht sollte ich das doch nicht machen.

00:23:10: Vielleicht schaffe ich es doch nicht?

00:23:13: Ich habe einen Song angelost, den ich im Studio aufgenommen habe und dachte vielleicht ist es doch nicht gut.

00:23:18: Oder irgendwie Social Media Sachen, die dann doch nicht so funktionieren wie man sich gehofft hat weil man viel Arbeit gesteckt hat.

00:23:24: Ich glaube diesen Moment gibt's immer und der kommt oft vor.

00:23:28: Ich denke das ist einfach ganz wichtig wie man mit dem umgeht.

00:23:31: Wie gehts mit diesem Um?

00:23:32: Ich glaube ich habe wieso ein bisschen gelernt dass eben sehr schnell bei mir kommt Auch nicht das Gefühl, du bist zu irgendeinen Grund überfordert und es ist voll okay.

00:23:43: Und Überforderung ist in so einem Job mega schnell hier.

00:23:48: Aber wie einfach einmal schnell akzeptieren können?

00:23:50: Dann vielleicht auch mal sagen, wir schlafen ca.

00:23:53: zwei bis drei Nächte darüber.

00:23:54: Vielleicht ist die Zahl gleich schnell tagsabhängig oder vielleicht muss man schnell nochmal mit ein paar anderen Leuten darüber reden und schauen wo kann man vielleicht irgendwie Entlastung schaffen... Und dann sieht die Welt ja meistens wieder anders aus.

00:24:06: Ich glaube, dass die Schüsse ein bisschen zu schnell sind und es hilft, einen Schritt zurückzugehen.

00:24:11: Aber das habe

00:24:13: ich sehr viel gelernt.

00:24:13: Das ist cool, weil es auch ein Life-Coaching ist.

00:24:15: Es ist eine super Lichtzeitung, man hat so viel über sich selber.

00:24:19: Ja, das ist super!

00:24:21: Wenn eben so das Learning by Doing und sich dem Ganzen hineingeht, ist es auch etwas gratis Therapie mit sich selbst.

00:24:28: Du lernst dich selbst mega gut kennen Und deine Verhältnismuster, ja bin ich so vor der Auftritt.

00:24:37: Was löst das alles immer aus?

00:24:40: von wo kommt das?

00:24:41: Das ganze hinterfragen ist mega spannend und es hilft mir selber auch meine Persönlichkeit zu entwickeln.

00:24:47: Wenn du so Struggles hast, ist das etwas was dir dann hilft für die Kreativität?

00:24:53: Weil gerade wenn man deine Songs lässt, ist da sehr viel Verarbeitung drin.

00:24:57: oder würdest du sagen eine erste Momente, die mich blockiert?

00:25:03: Ich sage immer, wenn ich nicht ein Mensch wäre, der so viel überdenken würde und so, dann könnte ich keine gute Songs schreiben.

00:25:09: Denn mir dann wissen wir, dass der tiefgründige Inhalt fehlen würde.

00:25:12: Darum glaube ich, dass es mich eigentlich mehr motiviert und irgendwie Kreativität schafft als das es mich blockiert.

00:25:19: Aber es gibt eben auch schon im ersten Moment sicher so ... dass ich dann merke, ich kann jetzt gerade nicht mehr weitermachen.

00:25:26: Und dann muss ich vielleicht zuerst ein Break haben.

00:25:28: Das hilft mir dann aber auch mega fest wenn ich zum Beispiel mal eine Auszeit nehme zwei Tage und nur Zeit mit meiner Gitarre verbringe.

00:25:34: Dass ich dann auch das wie so etwas verarbeiten kann.

00:25:38: Und vielleicht eben einen Song nachher draus basteln ... Ich würde sagen, es inspiriert mich mehr getäufs als dass er es mir abzügt.

00:25:46: Vielleicht

00:25:46: nicht gerade im Moment?

00:25:47: Ja genau!

00:25:49: Ein bisschen Luft dazwischen.

00:25:52: So gut und jetzt mal abgesehen von diesen Struggles Wie gehst du so neue Songs?

00:25:57: Ist das etwas was du so planst, der Bewußt-Zeit nimmst?

00:26:00: Jetzt schreib ich einen Song oder ist das etwas wo dir irgendwie spontan kommt und denkst oh jetzt muss ich gleich alles sitzen und noch etwas kreieren?

00:26:09: Im Fall schon eher zweiteres.

00:26:11: Ich habe so angefangen Songwriter, dass ich meine Gitarrent-Hände nehme.

00:26:15: Wenn es sich richtig anfühlt und nicht am Sonntag oder vier Jahren zum Songwriting.

00:26:21: Sondern das kann auch mal am Morgen um zwei Uhr sein.

00:26:23: Und dann Gitarren-Händen aufs Bett sitzen und über das schreiben, was mich in diesem Moment beschäftigt.

00:26:31: Was ich aber lustigerweise auch etwas entwickelt habe vor allem seitdem ich mit meiner Musik ins Studio gehe ist oft auch so... dann einfach ein Pilot aufnehmen und meine Texte gar noch nicht so wirklich fertig sind oder ich noch nicht zufrieden bin.

00:26:44: Und ich kann das nicht auf Druck und Stress im Studio machen, gerade an dem Tag schreiben und auch an diesem Tag wieder aufnehmen.

00:26:51: Darum nehme ich den Song oft als Demo-Version mit und schreibe im Auto.

00:26:57: So während des Autofahrer finde ich mega ... Ich weiss auch nicht... Also du schreibst

00:27:01: während des Fahrers?

00:27:02: Nein also in meinem Kopf!

00:27:10: Es schreibt wirklich in meinem Kopf, was ich gehe.

00:27:13: Die Demonstration ist dann auch nur ohne die Vocals und Zinkchen.

00:27:19: Ich bin schon auf der Raststelle angehalten und musste den Zug aufschieben, damit ich es nicht vergesse.

00:27:25: Es ist unterschiedlich.

00:27:28: Aber meistens ist es gerade im Sommer einen Moment, wo ich einfach nur ... für mich bin und schnell Zeit hat, um den Rest zu vergessen.

00:27:34: Und nur ich und die Musik.

00:27:37: Bist du auch super, wo dann wirklich so mehr Text siehst?

00:27:40: Oder eine Melodie?

00:27:41: Wie gehst du davor?

00:27:44: Durch das, dass Sie eigentlich immer so früher angefangen haben, Songwriter, dass sie einfach Gitarren in die Hand nehmen und schreiben, ist es immer so ein bisschen miteinander gekommen.

00:27:54: Wir sind aber Songtext mega wichtig!

00:27:59: aber ohne eine gute Melodie ist wie auch ein guter Songtext nichts.

00:28:03: Aber darum fällt es mir so schwer, um im Studio über eine bestehende Melodie zu schreiben.

00:28:09: Es ist für mich viel einfacher, dass das etwas miteinander kommt.

00:28:13: Wenn wir jetzt gerade von den Songtexten haben ... Wir können noch genauer auf ein paar Songs von dir eingehen.

00:28:19: Aber kannst du so einen Überblick geben?

00:28:22: Was sind deine Visionen mit deinen Texten?

00:28:26: sehr viele Emotionen, die nicht drin sind und wo du auch verarbeitest.

00:28:32: Was geht so wie deine Song übergeordnet?

00:28:34: Kann man das überhaupt sagen?

00:28:36: Ja ich glaube schon.

00:28:37: Du sagst schon mega gut beschrieben.

00:28:38: So Sachen, die mich selbst beschäftigen.

00:28:42: Mega gerne auch eben so ein bisschen... Wo wir es vorher darüber gehabt haben, so etwas Persönlichkeitsfragen also wie gar nicht mit Überforderungen um.

00:28:50: Wir haben zum Beispiel über diesen Song geschrieben, wo wir nachher sicher noch darauf eingehen werden über The Let Me Know oder auch Sus.

00:28:58: Ich reflektiere mich sehr fest und schreibe nachher über Sachen, die vielleicht an meinem eigenen Verhalten mir auffallen.

00:29:05: Mega gerne dann einfach aus einer anderen Perspektive entzogen und das hilft mir so etwas sagen jetzt mal die ganze Mentalgesundheit, so ein mentales Verhalt von mir selber zu reflektieren und zu verstehen Gleichzeitig, aber auch wenn sonst Dinge im Leben passieren.

00:29:22: Ich weiss nicht die Trennung oder sonst zwischenmenschliche Sachen mit anderen Menschen, die mich beschäftigen... Ich glaube das ist für mich so die... Alles was irgendwie mit den anderen Leuten zu tun hat und mir gefühlt zu tun haben, das inspiriert mich.

00:29:35: Echt sehr therapeutisch!

00:29:37: Mega!

00:29:37: Ja, darum sage ich, Musik ist die beste

00:29:39: Gratistherapie.

00:29:41: Hey wir hatten es eben vor einem Jahr von deinem Jahr, der ein Voller Highlights war.

00:29:51: Was sind deine Ziele und Träume, die noch auf deinen Liegestern stehen?

00:29:56: Oder hast du überhaupt so etwas oder weisst das nicht?

00:29:58: Das wäre schon auch cool.

00:30:01: Vielleicht drückt dort auch wieder mein alter kleinen Eich durch, den ich gerne aufschreiben kann, weil ich dann wenn nicht weiss, behalte es lieber für mich bis er soweit ist.

00:30:13: Aber doch gibt's sicher Sachen, wo ich mir auch ... zu trauen möchte und weiss, wenn ich dranbleibe, dann kann ich so Zeug erreichen.

00:30:23: Es gibt sicher so gewisse Locations, die ich gerne spielen würde, gewisse Festivals, die mir sehr gern würden, wo ich z.B.

00:30:32: selber immer sehr gerne gegangen bin oder gerne gehe und sicher neue Musik machen, aber es ist als grosses

00:30:41: Ziel

00:30:41: und das hat wahrscheinlich jede Musikerin in der Schweiz SRF Best Talent.

00:30:45: ... die immer auch mitschwirrt, was ich natürlich gerne erreichen möchte.

00:30:51: Aber ich glaube nicht, dass das meine einzige Hauptmotivation ist.

00:30:56: Es wäre cool, weil es ein gutes und cooles Sprungbrett ist.

00:31:01: Danke vielmals für deinen Einblick.

00:31:05: Es ist mega spannend!

00:31:07: Wir gehen gerade weiter.

00:31:10: Die Musikloft, das ist ja ein Produkt von EREF-Media und unsere Situation ist es, dass wir auch über Gott und die Welt berichten.

00:31:19: Wegen dem haben wir in diesem Podcast eine nächste Rubrik, was rund um Glauben, Spiritualität und Achtsamkeit geht.

00:31:32: Du hast

00:31:34: gleich vorhin noch einmal von deinem Zeijährigen geschwetzt.

00:31:39: Stimmt!

00:31:39: Also hier zumal in Bezug zu deinen Träumen und deiner Ziele.

00:31:44: Jetzt wäre aber meine Frage, wenn du dieses Zeijärige ich wirst sehen?

00:31:49: Was würdest du dann überraschen?

00:31:52: Ich glaube es würde mega fest überrascht, dass ich das alles heute so machen und den Traum verfolgt habe, sage ich jetzt mal.

00:32:03: Es könnte sich nicht vorstellen, dass ich wirklich auf der Bühne stehe und mit den Leuten von der Buhni aus Schwetze.

00:32:08: Und es auch so offen über meine Gefühle rede und das selber wieso nicht verstecken.

00:32:17: Ich glaube, da wäre es sehr überrascht aber ich glaube auch sehr

00:32:21: stolz.

00:32:22: Wie würde es reagieren?

00:32:24: Das ist ein Salto-Macher.

00:32:26: Ein Handstand, ich mache sehr gerne Handstände.

00:32:30: Bist du in diesem Fall auch als zehnjähriges Kind wirklich schüchst?

00:32:34: Mit Emotionen nicht jemanden, der das genannt hat?

00:32:38: Ich war gar kein schücheres Kind.

00:32:40: Aber ich war eher ein Lutzkind und bin mit viel Energie irgendwo raus.

00:32:46: Und ich glaube einfach so über ... Die tiefgründigen Sachen, die ich jetzt in meinen Songs darüber schreibe.

00:32:53: Über das Reden habe ich als Kind schon logischerweise auch noch nicht so können wie heute als eine wachsende Frau.

00:33:00: Aber ich glaube, er hatte schon immer eine sehr grosse Hemmung oder selbst nicht so recht gewusst.

00:33:05: Wie fühle ich mich überhaupt?

00:33:06: Wie gehe ich mit diesen Gefühlen um und mir selber und so.

00:33:10: Ich glaube, dass habe ich sehr viel gelernt durch das Musikmachen.

00:33:16: Und ich glaube, mein Zehrjähriger wäre sehr stolz, dass ich es genau auch durch das lernen konnte.

00:33:22: Mit dem, was ich dort schon immer am liebsten gemacht habe.

00:33:24: Richtig schön!

00:33:26: Zweite Frage?

00:33:28: Ist ein Ziel im Leben, dass mir immer besser wird?

00:33:33: Ich glaube... Das kommt etwas auf die Definition von besser an also.. Ich glaube nicht, dass du irgendwie jedes Jahr irgendein neues spezifisches Kill erlernen musst.

00:33:45: Dann würde ich besser fühlen, dass es mir dann besser geht und mein Leben wegen dem besser ist.

00:33:50: Aber ich glaube, etwas Selbstoptimierung und für sich selber das machen, was ich richtig anfühle... Und jeden Schritt im Leben immer so ein bisschen mehr in die Richtung.

00:34:02: Ich glaube wenn man sich dann einfach besser anfühlt wie auch immer, dass das denn ist, ist absolut der Sinn vom Leben ja.

00:34:09: Da würden wir zu dieser Frage kommen, wo sie jetzt eigentlich schon ein wenig beantwortet.

00:34:13: Vielleicht gibt es noch mehr Sachen dazu?

00:34:15: Was ist für dich den Sinn des Lebens?

00:34:18: Das machen, was mich glücklich macht

00:34:22: und

00:34:22: selber Entscheidungen treffen können.

00:34:24: Was

00:34:26: sich

00:34:26: für mich richtig anfühlt.

00:34:28: Und ich glaube einfach dürfen irgendwie durch die Welt gehen und glücklich sein und schöne Spuren in der Welt hinterlassen.

00:34:39: Würdest du auch wählen, dass es das ist, was Menschen über dich sagen am Ende deines Lebens?

00:34:45: Oder was gibt es da noch für Sachen?

00:34:48: Ja, ich glaube ... Ich würde mir sehr wünschen, dass Leute, wenn sie an mich zurückdenken würden, jemanden, der sie zum Lachen gebracht hat, irgendwie Freude in ihr Leben gebracht hat.

00:35:01: Menschen, die etwas Gutes haben auf eine kleine Art und Weise und irgendetwas Positives in ihrem Leben hinterlassen

00:35:10: haben.

00:35:11: Du hast es gesagt gut für andere zu tun aber was sonst auch noch Gutes für dich selber?

00:35:16: Ich habe schon ein paar Mal gesagt, dass ich sehr fest reflektiert bin und oft hinterfragen, wie es mir geht.

00:35:23: Und auch an dem Schaffen.

00:35:26: Ganz fest auf mich schauen, probieren ... Das mache ganz viele verschiedene Arten.

00:35:33: Dass ich mir einmal Auszeit nehme mittlerweile, was sie vor zwei bis drei Jahren nicht gemacht hat.

00:35:40: Bis es so wirklich gar nicht mehr geht.

00:35:43: Jetzt merke ich viel früher dass es zu viel wird.

00:35:47: Und dann nehmen wir mal ein, zwei Tage wirklich auch Auszeit im Moment wo ich auch das Gefühl habe, es geht eigentlich nicht, weil man immer das Gefühl hat, man kann jetzt gar keine Pausen machen.

00:35:58: Ich glaube, das tue ich sehr fest für mich selber.

00:36:02: Ich schaue mega gut auf meine Gesundheit.

00:36:04: Es ist mir wichtig, dass ich viel Sport mache und ... Ich bin auch sehr lang, habe mich um meine Mentalgesundheit gekümmert und bin in Therapie gegangen.

00:36:14: Und auf mich selber glaube ich so mega fest immer geguckt.

00:36:18: Und ich glaube das hat auch den grössten Teil dazu beitreten, dass ich einen glücklichen und fröhlichen Mensch bin und das Leben so gerne habe.

00:36:26: Mega schön!

00:36:28: Hast du dir schon mal Fragen gestellt ob es Gott gibt?

00:36:31: Ich glaube eher so ein bisschen... dass sie mich megafest mit so allgemeinen Existenzfragen auseinandersetzen.

00:36:38: Also, wieso gibt es uns als Menschen so?

00:36:41: Uns als Gesellschaftssohn und wieso bin ich so als Persönlichkeit in dieser Welt und wie das wir so ein bisschen ... also das Konstrukt entstanden sind, was wir heute sind.

00:36:51: Ich glaube ja, das ist schon eine Frage, die mein Megafest beschäftigt nicht einmal unbedingt im religiösen Sinn sondern mehr so etwas im persönlichen spirituellen Sinn.

00:37:02: Also nicht, dass du jetzt dazu gehst zu einem Gott als ich schwachen würdest?

00:37:06: Nein.

00:37:06: Ich glaube mehr, dass ich mich einfach ... mehr so die Menschen faszinieren.

00:37:11: So wirklich das, was ich finde auch etwas sehr spirituelles.

00:37:16: Danke vielmals auch für diese persönliche Zeit.

00:37:19: Und an dieser Stelle mache ich noch eine kurze Anmerkung an eigener Sache und zwar haben wir von RF-Media noch ganz viele andere Podcasts, die sich rund um Gott und Welt drehen, wo auch Themen behandeln wie Achtsamkeit oder ob sie Gesundheit rund um den Körper, Seele und Geist.

00:37:38: Ich lasse ihr auf erf-media.ch-podcast

00:37:45: Memories.

00:37:48: Ja, und jetzt wollen wir euch noch ein bisschen in der Vergangenheit schwelgen... ...und mal ein bisschen Erinnerungen für ihr Holen.

00:37:54: Hast du so das Kindheitsideal in der Musik?

00:37:57: Wo du so mega Fan warst oder was Kind warst?

00:37:59: Ja absolut!

00:38:01: Ich bin schon seit eh und je mega grosser Ed Sheeran-Fan.

00:38:05: Und ich glaube auch den Künstler, wo ich kein Konzert in der Schweiz auf jeden Fall verpasst habe, wenn er einmal da war.

00:38:12: Und er ist auch.

00:38:17: Er verpackt auch sehr viel Storytelling und so ein Bildliches Songwriting in seinen Songs.

00:38:26: Das hat mich schon immer mega inspiriert.

00:38:29: Und er ist auch der Grund, warum ich selber mit der Loopstation anfing zu spielen habe und das Ganze verfolgt habe.

00:38:36: und es hat mich immer motiviert, wie er das macht.

00:38:40: Magst du dich noch erinnern an dein erstes Konzert?

00:38:42: Also es ist nicht vom Ed Sheeran allgemein.

00:38:47: Ja, also ich war als Kind ein ganz grosses Andrew Bond Fan.

00:38:50: Sehr gut!

00:38:52: Und ich bin sehr oft so... Ich weiss, dass ich mit meinen Cousins und einem Gotti ans Andrew Bond-Konzert ging.

00:39:00: Dann habe ich auch immer den Verzicht gekauft und dann hätten die unterschrieben.

00:39:03: Ich habe übrigens alle noch daheim Andrew Bond, wenn du das siehst.

00:39:06: Ich bin ein grosser Fan.

00:39:08: Das sind sicher so wirklich ganz, ganz fröhliche ... Vier oder fünf?

00:39:15: So

00:39:16: gut.

00:39:17: Ja, und nachher dann so ... Ja, eines der ersten grossen Konzerte im Hallestadion war es sicher eine Giron-Konzert.

00:39:26: In meinem Anfangs-Tinie-Jahr.

00:39:29: Magst

00:39:29: du dich noch erinnern?

00:39:31: Ziemlich sicher schon!

00:39:32: Aber an deinem ersten Konzert, was hast du dort für Erinnerungen, die du selbst gegeben hast?

00:39:37: Das kommt sehr fest davon, welches Konzert wir als erstes definieren.

00:39:44: Als allererst auf der Bühne gestanden, bin ich wahrscheinlich in der dritten Klasse bei meinem Gitarrenkonzert.

00:39:51: Ich

00:39:54: glaube, es gibt sicher noch Videos davon.

00:39:56: Aber dort habe ich mich nur daran erinnern, dass ich ganz fest auf den Farbignoten-Ständer geschaut habe mit dem Noten drauf und da irgendetwas zusammengezupft habe.

00:40:05: Und dazu mal auch noch mit einer Freundin von mir, die wir in der Gitarrestaurant gegangen sind.

00:40:10: Ja... und dort ... ich weiss noch, dass sie bei sicher nicht das Erste, aber irgendwie das Zweite von diesen Gitarrenkonzerten habe ich dann eine Green Day Song gesungen und habe mich schon ziemlich cool gefühlt so mit Senni.

00:40:22: Das glaube ich!

00:40:24: So gut.

00:40:25: Wir nehmen uns noch Zeit, um etwas über deine Musik zu sprechen und genau auch über die Song lyrics.

00:40:36: Ja wir fangen gerade an mit Oceans.

00:40:38: Es ist ja ... Deine neue Single, deine neueste Single.

00:40:44: Ein unglaubliches ehrliche und verletzlichen Song.

00:40:47: Was bedeutet das Song für dich persönlich?

00:40:50: Ich habe dieses Song bewusst gewählt als EP-Track, also der mit den EPs zusammen am Schluss rausgekommen ist und so wie auch an meiste Aufmerksamkeit dem Schränkst.

00:41:00: Weil er für mich emotional gesehen die grösste Bedeutung von diesen vier Songs hat.

00:41:09: Es geht in diesem ganzen Song, es ist eigentlich ein Song über das People Pleasing, wo ich glaube einfach mal einen Moment ... gemerkt habe, zu wie vielen Sachen habe ich gerade gesagt und mache gerade noch heute für irgendwelche Leute, die vielleicht nie das Gleiche für mich machen würden.

00:41:30: Darum habe ich auch fünf Dinge abgesagt, die wir selber gut haben.

00:41:34: Ich fand dann ja, dass ich keine Zeit mehr zum Hüco joggen gehe, weil ich noch das und das muss machen.

00:41:39: Und ich glaube, ich hatte dort wirklich mal einen bewussten Moment, in dem mir klar wurde, was es eigentlich bedeutet, meine eigenen Bedürfnisse immer unten herstellen und alles andere immer viel wichtiger ist.

00:41:53: Und was eben auch so ein bisschen der Hintergrund ist, wieso?

00:41:57: Da bin ich ja nicht die einzige Person.

00:41:59: Das machen mega viele Leute in unserer Gesellschaft.

00:42:02: Warum dass man überhaupt einen People Pleaser ist, was

00:42:06: das

00:42:07: in einem auslöst oder ausgrößt hat, dass man es so verhalten hat... Und ich glaube, dort bin ich sehr tief einfach auch so ein bisschen abgeschweift in die Gedanken und habe diesen Song geschrieben.

00:42:17: Das hat sich für mich wirklich wie Healing angefühlt und darum ist er mir selber mega nahe.

00:42:25: Wie rundest du den Message von dem People Pleasing abmusikalisch im Song?

00:42:33: Er ist sehr ruhig... Trumps steigen erst ganz spart und sehr fein in diesem Song.

00:42:40: Es war mega wichtig, dass er so nahe und ehrlich wirkt wie eben die ganze Thematik auch.

00:42:51: Und beispielsweise in dem Track ist immer noch die allererste Demo-Gitarre drin, die wir im Studio aufgenommen haben.

00:43:01: Das war der erste Song, den wir zusammen aufgenommen haben.

00:43:05: Ich habe ihn vorgespielt und fand, er holt mich sehr schön.

00:43:09: Wir nahmen die Gitarre als Pilotmal schnell auf und singen ein bisschen darüber.

00:43:15: Wir hatten das Gefühl, dass diese Ehrlichkeit und der Weib, die die Demo-Gitarren hat, niemand mehr hergebracht.

00:43:24: die Gitarre nochmal etwas genauer aufzunehmen und gut zu mikrofonieren.

00:43:32: Wie es eigentlich Sinn macht, damit der Track qualitativ hochwertig wie möglich ist.

00:43:37: Aber haben beide irgendwie ein bisschen müssen lachen?

00:43:39: Es ist ironisch, dass am Schluss dann doch das Ehrlichste und das Nackeste wirklich die Demo-Gitarren, die so gerne im Hintergrund noch den Klick gehörst, wo er läuft.

00:43:50: Am Ende einfach in dieser Song rein ... Passt hat und manchmal von der Neissmusik einfach so sein.

00:43:56: Darum, dass das Match sehr musikalisch ist und den Text inhalt.

00:44:03: Mega schön!

00:44:04: Hier eine zweite Song, die ich gerne darüber reden möchte, ist Let's Me Know.

00:44:08: Wir sind vorhin schon ganz kurz angeschaut.

00:44:10: Es ist ja auch

00:44:12: ein Song, wo irgendwie zwei Seiten beschreibt, die Leidenschaft und Musik.

00:44:19: Gleichzeitig ist es etwas, was uns an Grenzen bringt... Ich muss etwas mehr mit ihnen was zu tun haben.

00:44:27: Du hast vor oft so etwas gefragt wegen Situationen, die mich in der Musik überfordern.

00:44:31: Und dieser Song ist wirklich den, der mir geholfen hat aus einer solchen Situation wieder rauszukommen.

00:44:37: Also ich hatte dort ein grosses Konzertgespiel von meinem ersten indie Album, das wir daheim aufgenommen haben.

00:44:46: Ein Album-Release-Show und war sehr viel verkauft.

00:44:50: Ich kam zu Hause und habe nur gebrüllt.

00:44:53: Und es ist mir mega nachgegangen, dass ich nicht geniessen konnte.

00:44:58: Es hat mich megafest überfordert und nicht mal irgendwie das Gefühl gehabt.

00:45:02: Es war nicht gut, sondern es war einfach zu viel.

00:45:04: Ich habe gemerkt, in diesem Moment konnte ich mit dem ganzen Druck nicht richtig umgehen oder hatte auch diese Strategie noch nicht.

00:45:13: Was mache ich vielleicht zuerst nach so einem Konzert?

00:45:15: Vielleicht auch nicht direkt allein ins Bett liegen!

00:45:18: Auf jeden Fall ist mir das dort sehr nahe gegangen und ich habe dann mehr Auszieh genommen, eine Woche frei genommen.

00:45:24: Und bin wirklich so ein wenig gemütlich daheim geguckt mit meiner Gitarre und schrieb diesen Song.

00:45:30: Ich habe gemerkt,

00:45:32: dass

00:45:33: obwohl es im Großen und Ganzen Musik war, was mich überfordert hat eigentlich der Kern von dem Ganzen immer noch mein Lebensinhalt und das Wichtigste für mich ist.

00:45:46: Das habe ich gemerkt, als ich den Song geschrieben habe, dass es einen mega festen Grund hat, wieso in einer solchen Situation aussetzen, die wir überfordern.

00:45:54: Und ich glaube darum hat der Song dann auch noch eine akustische Version im zweiten Gang so etwas gekriegt, weil ich gefunden habe ... Der Inhalt ist mega verletzlich!

00:46:04: Und der Song ist mega popig!

00:46:06: Dass er wieder diese Möglichkeit noch ein bisschen mehr auf die Lyrics zu lösen Das Gefühl, wie ich das dort verspürte von dieser Überforderung noch mal etwas näherkommt.

00:46:16: Haben wir das Ganze nochmal verpackt in so eine Acoustic Worship?

00:46:20: Ja cool!

00:46:21: Hey der nächste Song ist Back Home.

00:46:25: Da geht es eigentlich um eine Geschichte, die in deinem Näherumfeld passiert ist.

00:46:30: Aber du selbst könntest gut den Mitrelater und wahrscheinlich auch andere Leute kommen.

00:46:35: Was willst du da den Leuten mitgeben, die diesen loslassen?

00:46:39: Es ist echt ein klassischer Break-Up-Song und es hat sehr viel Vertrauen in das Brüche gegeben.

00:46:46: Ich glaube, dass es mich gut tut, nach einer langen Zeit für mich auch noch etwas Gefühl aufzuholen.

00:46:55: Wie fühlt sich das an?

00:46:57: Wenn man dann wirklich verzweifelt und hässig ist in so einer Situation und den Song darüber geschrieben hat.

00:47:03: Und ich glaube bei diesem Song jetzt anders als bei anderen ist es mir einfach ... Ich finde es mega schön, wenn Leute auch mal so eine Situation erlebten und die Lose finden.

00:47:11: Ja Mann!

00:47:12: Ich auch!

00:47:13: Verstehe ich?

00:47:14: Ich bin auch Hesse!

00:47:15: Wir rühren zusammen den Teller an die Wand.

00:47:17: Das ist der, der für mich am meisten so etwas hat.

00:47:22: Bitte lassen und sagen wir ihr habt euch schon gefühlt.

00:47:25: So gut... Der letzte Song, das ich noch darüber reden möchte, ist Sober.

00:47:31: Ist noch nicht Release?

00:47:32: Nein

00:47:33: Was dürfen wir uns hier freuen?

00:47:36: Das ist jetzt wirklich so ein bisschen ... Wir haben es einfach gefunden mit T-Setter, also das Pizzeria.

00:47:41: Obwohl er noch gar nicht draussen ist und das ist halt eben auch schön wenn man noch Indian Artist ist dass ich das wie auch selber entscheiden darf.

00:47:48: Molli möchte eigentlich gerne über den Song reden weil ihnen mega Gären haben.

00:47:52: Das ist eine Song die ich schon länger geschrieben habe und dann nachher wirklich genau so wie ich geschrieben hab auch ins Studio geschafft hat.

00:47:58: Und das ist immer so ein kleines Zeichen, dass er irgendwie glaube gut ist, so wie der Warden ist Und dort dürfen wir sich freuen auf eine megastöne Geschichte, die irgendwie mega tragisch ist.

00:48:12: Aber auch schön ist es.

00:48:13: Es geht im ganz ein bisschen darum, dass man wieder nüchtern wird aber nicht im Sinn vom Alkohol trinken oder der Liebe.

00:48:20: Also ich habe mal ganz langen Abend über den Ausdruck to be drunk in love geschwetzt.

00:48:26: also wenn man sich so vor Luther verliebt sein wie betrunken fühlt und Das Gegenteil davon ist, wenn du wieder nüchtern wirst.

00:48:33: Und das passiert, es müssen wir alle und für das muss nicht einmal etwas Schlimmes passieren sondern das ist wie einfach das Leben.

00:48:40: und ich habe den ganzen Gefühl eingefangen, wie sich das anfühlt, wenn man von der Liebe wieder nünftig wird.

00:48:49: Darfst du schon verraten, wenn er rauskommt?

00:48:51: Nein noch nicht ganz!

00:48:52: Aber in diesem Jahr.

00:48:54: Erlangen das.

00:48:55: Das

00:48:55: ist doch super.

00:48:57: Genau in der Akustik-Session wo wir noch mit ihr gemacht haben, kann man jetzt die Songs auch noch loslassen.

00:49:05: Richtig!

00:49:05: Unbedingt reinlassen, weil das Oberkörper bis jetzt nur dort ist.

00:49:08: Genau und wegen dem verlinken wir dann auch noch in der Show-Notes.

00:49:12: Musikloft, der gratis Tipp.

00:49:16: Ja und Leo, jetzt wollen wir es noch kurz und knapp von dir gehören.

00:49:19: Was hast du für ein Tipp eine andere Musikschaffendecke?

00:49:23: Mach's einfach und mach Fehler auch wenn, ganz viele Leute sagen die Werte auf den Moment wo alles stimmt und alles um ist.

00:49:31: Nein, mach es auch wenn noch nichts um ist und Fehler machen.

00:49:35: isch die beste Möglichkeit zum nachher etwas draus lernen.

00:49:39: Sehr gut!

00:49:40: Hier haben sie gehört wie es gelauft So cool.

00:49:45: Hey zum Schluss Was darfst du verraten?

00:49:49: was alles plantisch in dem Jahr?

00:49:51: Ich habe es vorhin schon gesagt, dass sicher eine neue Musik kommt.

00:49:55: Es ist ein neues EP geplant und sicher wieder ein paar neue Songs, die für mich auch noch einmal einen grossen Schritt weiter sind.

00:50:05: Und wir dürfen dieses Jahr einen coolen Festival spielen, das für mich gleich auch noch mal so ein paar Träume in Erfüllung geht, aber da darf ich leider nicht sagen wen und wo.

00:50:14: Aber wir sind sicher aktiv mit der Band unterwegs Und ich auch noch ein bisschen Solo.

00:50:20: Ja, es gibt sicher ein paar coole Erlebnisse.

00:50:23: Dann

00:50:24: bleiben wir gespannt und wenn man die ja auf Social Media folgt, dann ... Weggemäß

00:50:27: mit!

00:50:28: Wenn ihr alles

00:50:28: mitteilt oder auf deiner Webseite wird dann publiziert.

00:50:31: Wenn wir sie wissen, was hast du?

00:50:32: Genau, da kann man dann

00:50:33: auch Tickets kaufen und so... Auf meiner Insta-Seite ist meistens alles sehr aktuell.

00:50:39: Richtig cool.

00:50:40: Hey danke vielmals Lea, dass du hier warst.

00:50:43: Danke dir!

00:50:43: Dass du in deinem Leben einen Blick gehst Ich als Person, aber auch als Musikerin.

00:50:51: Und genau, ich sage an dieser Stelle auch Danke vielmals fürs Zulassen.

00:50:54: und bis zum nächsten Mal!

00:50:56: Wie immer gehört das letzte Wort aus dem Gast.

00:51:00: Vielen

00:51:01: Dank, dass ich dafür hier sein darf.

00:51:02: Und ich würde sagen, loset einfach ab jetzt immer Musikloft.

00:51:09: Cool.

00:51:12: Entdecke Schweizer Musik und hilf mit, dass wir weiterhin Popmusik aus der Schweiz mit Podcast- und Acoustic Session vorstellen.

00:51:20: Jetzt mitfördern auf musicloft.ch.

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