Song Reaction: Neujahrsvorsätze

Shownotes

Für die erste Folge im neuen Jahr haben wir drei Songs ausgesucht, die uns mit ihrem Inhalt zu Vorsätzen für das neue Jahr inspirieren können. Diese Songs legen uns folgendes nahe:

  • Hinschauen statt verdrängen
  • Nicht jeden Streit gewinnen wollen
  • Zu eigenen Fehlern stehen

Inspiriert haben uns folgende Songs:

  • «Dänke» von To Athena
  • «Us vs Them» von Scott Krippayne
  • «SORRY» – NF, James Arthur

Zu dritt sitzen wir im Studio und diskutieren über Songs, die uns berührt und inspiriert haben. Dabei hören wir die Songs manchmal auch mit ganz verschiedenen Ohren und unsere Meinungen gehen auseinander.

Wichtig: Dieser Podcast bildet unsere Reaktion auf Songs ab und widerspiegelt nicht zwingend die Meinung der Künstlerinnen und Künstler.

Alle Songs, über die wir in dieser Folge sprechen, findest du in unserer Spotify-Playlist: https://open.spotify.com/playlist/4FKNNRsb6wa8QwTdAbvfyu?si=4e037b4b631241de

Hosts: Janine Wassmer, Reto Nägelin, Andi Meier

In dieser Folge sprechen wir über: 01:12 – CH-Song: «Dänke» von To Athena 12:46 – «Us vs Them» von Scott Krippayne
25:32 – «SORRY» – NF, James Arthur

Zusätzliche Links:

Die Spotify-Playlist von Radio Life Channel zum Meditieren, Träumen, Schreiben oder einfach nur zum «Abäfahrä»: Be Still: https://open.spotify.com/playlist/1Q9lEGQtjQrbWs6CvjhXFE?si=9e5a671c69cd4b2e

Wer in ein Musikvideo von NF eintauchen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=lLFoLJIXayk

Wir freuen uns jederzeit über dein Feedback! Wie haben dich die Songs und Geschichten inspiriert? Schreib uns via: https://erf-medien.ch/services/podcast/

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Folgende Songs werden in dieser Podcast-Episode besprochen:

Hinschauen statt verdrängen: «Dänke» – To Athena Wie schnell passiert es, dass wir an Vertrautem festhalten, weil es der Weg des geringsten Widerstands ist. Belastend wird es dann, wenn wir innerlich spüren, dass die Zeit jedoch abgelaufen ist, und es an der Zeit ist, auszubrechen oder abzuschliessen. Der Song «Dänke» von To Athena inspiriert uns mit der schonungslosen Perspektive einer Person, die einfach stehenbleibt und verdrängt, was sie nicht sehen will: Egal ob es sich dabei um eine Beziehung oder das Weltgeschehen handelt. In einem solchen Fall ist die Gewohnheit nämlich der Feind der Weiterentwicklung.

Nicht jeder Streit muss gewonnen werden: «Us vs Them» von Scott Krippayne
Konflikte und Meinungsverschiedenheiten werden uns unser Leben lang beschäftigen. Sie tun uns auch gut, weil sie uns weiterbringen können, wenn wir gewillt sind, hinzuhören und fremde Meinungen zu akzeptieren. Es geht nicht darum, die andere Meinung als Wahrheit zu akzeptieren, sondern sich damit auseinanderzusetzen. Man muss nicht dieselbe Meinung haben, um sich gern zu haben und miteinander klarzukommen. Der Song «Us vs Them» von Scott Krippayne zeigt klar: Schlussendlich verlieren wir alle, wenn wir zulassen, dass sich Fronten verhärten und es nur noch ein Gegeneinander statt ein Miteinander ist.

SORRY – NF, James Arthur Sich zu entschuldigen braucht Mut, Grösse und Stärke – ganz besonders, wenn keine Aussicht auf Vergebung oder Heilung besteht. Dennoch lohnt es sich, zu eigenen Fehlern zu stehen und sich aus tiefstem Herzen zu entschuldigen. Der Song «SORRY» zeichnet ein schweres Bild einer zerrütteten Beziehung, die nicht mehr zu retten scheint. Und doch reisst der Interpret sich lyrisch zusammen, steht zu seinen Fehlern und entschuldigt sich, ohne sich davon einen Vorteil zu erhoffen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Was bringt mir das, wenn ich in dieser Diskussion gewinne?

00:00:02: Du darfst du gerne recht haben, es ist kein Problem.

00:00:04: Wenn es dir gut tut und für dich wichtig ist recht, dann darfst du das.

00:00:08: Das klingt etwas überheblich, aber es hilft in diesem Moment enorm.

00:00:16: Willkommen zu Music Loft.

00:00:17: Song Reaction, ein Podcast, über Songs, die uns auf irgendeine Art inspiriert haben, zum Nahdenken gebracht haben.

00:00:25: Einfach Songs, die irgendwie zu diskutieren geben.

00:00:28: Wichtig auch das Mal, wir sagen einfach, was uns durch den Kopf und durch das Herz geht, einfach die Sachen, die uns aufgefallen sind.

00:00:35: Das ist unsere Meinung und muss natürlich nicht zwingend Meinung sein von der Künstlerin oder dem Künstler.

00:00:41: Für euch im Studio heute, der Andi, der Eto.

00:00:44: Und ich, Janine, schön, seid ihr auch dabei.

00:00:47: Ich habe in dieser ersten Folge vom Jahr, wenn wir den Fokus auf die Themen lenken, wo man irgendwie eine Art auch gut als Neujahrsvorsatz, vielleicht.

00:00:57: Mal schauen, was wir da draußen erschreiten könnten.

00:00:59: Aufstatt gegen Ungerechtigkeit, zusammen statt gegeneinander und können Sori sagen, wären so diese Themen, die ich schon mal in den Raum stelle.

00:01:07: Schön

00:01:08: zusammengefasst.

00:01:10: Und dann fangen

00:01:11: wir nach.

00:01:12: Wir machen nichts Neues.

00:01:14: Im neuen Jahr fangen wir auch das mal mit dem Schweizer Song an.

00:01:17: Immer der Erste ist ein Schweizer Song und der kommt von Zuatina, heisst Denken.

00:01:23: Ein Song, das darum geht, dass man Sachen verdrängt aus Angst.

00:01:28: Das wäre so ein ... Ein Blickwinkel, wie man den Kante hören, verstaubt, loszulassen.

00:01:35: Ja.

00:01:37: Und jetzt, sehr spannend mal, haben Sie einen guten Verstand?

00:01:41: Von dem Dialekt her, muss man sich schon ein bisschen ... Ich mag das super.

00:01:46: Ich kann nicht

00:01:47: von mir kommen.

00:01:48: Ich

00:01:48: kann nicht von mir

00:01:49: kommen.

00:01:49: Aber manchmal ist es ganz einfach, gell?

00:01:50: Ich kann nicht.

00:01:51: Ja, wirklich.

00:01:51: Es gibt zum Glück ja ein Lyrics-Video, wo man mitlesen kann, sogar in Englisch.

00:01:56: Das ist mit mir gegangen.

00:01:58: Aber ich

00:01:59: glaube, wenn ich das erst einmal gehört habe, hat es noch kein Lyrics.

00:02:03: und auf Spotify noch nichts.

00:02:04: Da war ich so frisch draussen.

00:02:07: Bei den einzelnen Zielen bin ich etwas verzweifelt.

00:02:11: Und du, Andi, hörst du es noch gut raus?

00:02:13: Immer wenn ich in der Leine stand, dann so Andi.

00:02:16: Stimmt,

00:02:16: das ist dann so rot markiert.

00:02:18: Rot markiert?

00:02:18: Könntest du

00:02:19: vielleicht mal

00:02:21: stellen?

00:02:21: Ah ja, logisch, genau.

00:02:24: Ja, ich lebe die Dialekt auch.

00:02:26: Die Vielfalt in der Schweiz hat die Dialekt.

00:02:28: Es ist ein ganz anderes Thema, aber ich finde es super schön.

00:02:30: Und der Song ist ja etwas, das wirklich ... Wow.

00:02:34: Ich weiss nicht, wie es heute gegangen

00:02:36: ist.

00:02:37: Vielleicht müssen wir einfach mal ein paar Ziele vorlesen.

00:02:40: Alle, die diesen Song nicht gerade loslassen können.

00:02:44: Wir haben einen Spotify-Playlist zu diesem Podcast, in dem wir alle Songs drin haben, die man so schön durchlassen kann.

00:02:50: Aus rechtlichen Gründen dürfen wir das nicht anspielen.

00:02:52: Das wäre sonst natürlich wunderbar.

00:02:55: Der Song startet mit, ich traue nicht mehr zu denken, werde meine eigenen Waren nicht mehr verlassen, ich traue nicht mehr zu fragen, werde nicht, dass ich noch merke, dass es nicht mehr geht.

00:03:04: Das

00:03:07: ist alles klar.

00:03:08: Wenn es so ist,

00:03:08: ist es genau so.

00:03:12: Ich

00:03:12: habe auch gerne so Songs, die man selber überlegt, was könnte hier gemeint sein?

00:03:21: Jetzt geht es so, wenn du nur die ersten Ziele schaust.

00:03:26: Ich würde gar nicht weiter überlegen.

00:03:29: Ich würde festheben, an dem, was ich schon kenne und was für mich vertraut ist und was sich für mich als Wahrheit anfühlt.

00:03:39: Weil alles andere wird auch anstrengend und irgendwie fordert es mich.

00:03:43: Außer braucht mega viel Energie.

00:03:47: Oder ich merke dann, dass das gar nicht stimmt, was ich denke.

00:03:51: Gerade wenn es um politische Diskussionen zum Beispiel geht.

00:03:56: Ich weiss, es kann in jedes Thema gehen.

00:04:00: Aber es ist auch nicht Ernährigritsch, darüber irgendwie vegan oder nicht vegan oder keine Ahnung.

00:04:07: Dann hast du deine Meinung und ich würde eigentlich gerne bleiben, weil ich kann mir das ja auch so etwas zurechtfüschen, über die letzten Jahre.

00:04:14: Und dann kommt jemand und diskutiert mit einem und sagt, nein, ich würde euch gar nicht bedenken, ich würde meine eigenen Waren gar nicht verlassen.

00:04:21: Das sind meine erste Gedanken.

00:04:22: Ich finde

00:04:22: das auch mega schön, wie sie es nachher sagt mit der Farbe.

00:04:25: Das hat bei mir megakelungen, weil sonst male ich mir mein Leben aus mit Farben, die mir gar nicht gehören.

00:04:31: Ich habe gewisse Farben in meinem Mal Kasten, die ich mir mein Leben lang angeeignet habe.

00:04:36: Und mit diesen Farben kann ich malen.

00:04:38: Und auf das Mal kommt da jetzt Farben, die ich gar nicht habe, die mir gar nicht gehört.

00:04:44: Ich finde, das bestärkt das Bild.

00:04:47: Das hat bei mir eine mega Anklung.

00:04:50: Wir haben zum Beispiel jetzt ein Ding, ein Glauben von einem Menschen, so Religion, wo jetzt durchaus etwas ist, wo man kann sagen, Da lebst du vielleicht irgendwo, wachst du mit etwas auf und dann merkst du, dass es anders ist.

00:05:06: Mir ist z.B.

00:05:07: christlich direkt aufgewachsen.

00:05:10: Ich glaube nach wie vor, aber es hat sich verändert, weil gewisse Sachen für mich nicht funktioniert haben.

00:05:17: Da fangst du an hinterfragen und merkst, ich habe Farbe gehabt und jetzt auf das maleste Malkasten anders.

00:05:24: Und ich muss anders malen.

00:05:26: Das fand ich mega schön.

00:05:27: Da kommt man in den Sinn, dass ich von zu Hause ausgezogen bin.

00:05:33: Dann nimmst du alle Gewürze mit von zu Hause.

00:05:36: Also weisst du, wo du schon gewöhnt bist?

00:05:38: Du nimmst das Aromat mit und du nimmst, ich weiss auch nicht, irgendeine Krüttelmischung mit, die du so kennst, vom Mami aus der Küche.

00:05:45: Und dann gehst du selber posten und merkst, ah, da hat es noch andere Sachen.

00:05:50: Und dann fangst du so weit nach.

00:05:51: Und die einen gehören, sind dann bei mir rausgekehrt und noch in den Zoo kommen.

00:05:54: Gewisse Sachen sind geblieben.

00:05:56: Ja, das

00:05:56: stimmt.

00:05:57: Ja, das stimmt.

00:05:57: Das ist auch das schönste Bild für mich.

00:06:00: Was mich bedrückt, ist ja, dass sie ... in der Zwischenwelt ist.

00:06:07: Also es ist sich das bewusst.

00:06:10: Sie weiss es.

00:06:10: Sie weiss eigentlich, es ist nicht mehr gut.

00:06:12: Es stimmt nicht.

00:06:13: Es ist nicht richtig.

00:06:14: Aber ich will nicht raus.

00:06:15: Es

00:06:16: ist

00:06:16: Spanik.

00:06:17: Es ist das Bewusstsein.

00:06:18: Aber es ist so gut hier.

00:06:19: Es ist doch hier wunderbar.

00:06:20: Die Bubble, der heilige Ohr, der alles gut.

00:06:23: So einfach vielleicht auch, so gewohnt, so vertraut.

00:06:27: Und das andere ist so neu, anders.

00:06:30: Was erwartet mich da?

00:06:31: Und ich finde, das bringt sie nicht nur in den Text, sondern auch in der Melodie, also gerade im Refrain.

00:06:36: Da wird es mir Angst und Pang.

00:06:37: Also ich spüre das richtig, da drinnen, sodass das ... Ja, ich weiss nicht, ob es Tonlage ist oder so.

00:06:43: Dort wie

00:06:44: ein Sturm, finde

00:06:45: ich.

00:06:46: Ja, sodass ich das merke, da riecht etwas in zwei Richtungen.

00:06:51: Eigentlich ist es nicht mehr gut.

00:06:52: Aber ich will, dass es noch gut ist.

00:06:55: Das kenne ich so gut aus meinem eigenen Leben, wenn sie sich Glaubens fragen.

00:06:58: Oder auch ganz anderen Themen, die du merkst.

00:07:00: Eigentlich müsste ich mich bewegen.

00:07:01: Eigentlich ist etwas Neues dran.

00:07:03: Eigentlich müsste ich jetzt Entscheidungen treffen.

00:07:05: Aber ich will nicht.

00:07:06: Weil das Neue ist vielleicht auch beängstigend.

00:07:09: Es brennt vor unserer Türe.

00:07:10: Ich finde die Aussage auch so.

00:07:12: Es brennt, etwas schlechtes zu brennen.

00:07:17: Es macht mir Angst draussen, aber irgendwie ... Ist sie wie das?

00:07:21: Also, ich interpretiere es einfach so.

00:07:23: Für mich, ja, oder kurz vorerst steht noch, oder singt sie noch kaum hip, bis wir nichts mehr haben.

00:07:31: Und es ist ja weh, man sieht schon, dass es Ende in Sicht ist, aber gleich bleibe ich noch ein bisschen bei

00:07:39: diesem.

00:07:40: Weil irgendwie ist sie doch noch schön.

00:07:43: Aber man könnte auch nicht jetzt schon sagen, ja, jetzt ist es vorbei.

00:07:47: Es ist krass, wenn es nach Hause im Röfris brennt von unserer Tür.

00:07:50: Ich bleib drin, bis es mich nicht mehr stört.

00:07:53: Irgendwann hast du die Wiasachen gewöhnt und gewonnen, ist der Find der Weiterentwicklung.

00:08:00: Du kannst das Führtusse gar nicht löschen, wenn du drinnen bleibst und dich daran gewünscht, dass es etwas wärmer ist und die Farbe sich um dich herum etwas verändern.

00:08:12: Ja.

00:08:14: Du musst dann irgendwie genug früh dran sein.

00:08:16: Also ich meine, es ist wirklich

00:08:17: zu spät.

00:08:17: Aber ich glaube, das ist ja eines der grossen Themen.

00:08:19: Die Persönlichkeitsentwicklung generell, oder?

00:08:22: Bin ich bereit, mich weiterzuentwickeln?

00:08:25: Ja.

00:08:25: Also, wenn es jedem bei Glaubensfragen, bei allem oder Beziehungsfragen, Persönlichkeitsfragen, beruflichen Fragen, ist natürlich bleiben.

00:08:33: ist immer einfacher, vor der Gründung.

00:08:35: Aber es gibt keine Entwicklung, es passiert ja nichts mehr.

00:08:39: Ich glaube, dann noch meine Wahrheit und ich lasse keine Störungen mehr zu.

00:08:42: Ich lasse mich nichts mehr entwickeln, herausfordern, weitergeben.

00:08:47: Und ich glaube, diese Spannung kenne ich mir sehr gut.

00:08:49: Für mich ist es ein Teil, der durchkommt, in dem ich wenigstens ausgehört bin bei der Melodie oder auch zwischen den Zielen.

00:08:55: Es hat etwas mit Depressionen und Rückzug und Überforderung zu tun.

00:09:00: Also wirklich, dass ich in die eigene Welt zurückziehe.

00:09:03: Ich vergesse einfach alles, was ausserdreht.

00:09:06: Hier ist es gut und hier ist es heil.

00:09:07: Und das hat er, wenn es depressiv wird, sicher nicht gut, aber so dem Moment der Überforderung auch mal zugestehen kann.

00:09:17: Ich muss mich auch mal zurückziehen.

00:09:20: Sonst gehen wir kaputt.

00:09:21: Das ist irgendwie schon auch noch

00:09:23: ... Wir können

00:09:23: ausruhen.

00:09:24: Wir können sagen, ich nehme sie einfach, wie sie ist.

00:09:26: Wenn sie zu einem Durzzustand ist.

00:09:29: Und ich habe das Gefühl, es zeigt sich dann die Depression oder die Krise, die sich dann immer mehr aufverbart, weil es eben nicht mehr stimmt.

00:09:39: Weil es nicht mehr richtig ist.

00:09:42: Aber für einen Moment, ich kann das gut.

00:09:44: Ich bin da zu machen und ich bin zu Hause.

00:09:47: Das Sorge bleibt draussen.

00:09:51: So die Richtung.

00:09:52: Ich glaube, du brauchst auch eine Art, um die Energie und Kraft zu haben und den Fokus, um dich zu stellen, was vor der Tür ist.

00:10:03: Das klassische Beispiel geht schon abends ins Bett und es trüllt alles im Kopf und du denkst, die Welt geht untergeradet und es ist alles so schlimm.

00:10:09: Und eigentlich brauchst du einfach mit voll Schlafen und nachher zur Welt wieder anders raus.

00:10:13: Du hast die Energie, um die Themen abzupacken, die gestern zu nachdenken.

00:10:16: Das geht nicht nur mehr

00:10:19: so.

00:10:19: Ja, das kenne ich gut.

00:10:26: Es

00:10:26: gibt Künstler, die einfach einschlafen können.

00:10:28: Doch!

00:10:29: Aber ich drille.

00:10:31: Für das

00:10:31: gibt es Sitzkommens, die helfen mir dann... Ja, ich kann meinen Granken abschalten.

00:10:35: Ich schlafe Sitzkommens vor mir.

00:10:37: dann denkt es nicht.

00:10:38: Und wenn ich nichts mache, dann denke ich, es kann auch selber sein, ist egal.

00:10:41: Aber einfach etwas Lichtes, etwas unbeschwertes, was mit meinem Rehneben fährt und dann schläft sein.

00:10:48: Live-Channel-Playlist.

00:10:50: Das tut

00:10:50: noch besser.

00:10:51: Man hat Musik, die kein Text hat, um zu meditieren, um zu einschlafen, um was auch immer, um abzufahren.

00:10:58: Und wenn es bei mir mega trüllt, tue ich die ein.

00:11:00: Oder auch, wenn Kinder völlig am Durchdrehen sind, oder im Haut durch die Mange ist, dann merkst du, dass man langsam runterfahren muss.

00:11:07: Das tue ich sonst in die Schule aus, für alle, die ... Oh ja, ich auch.

00:11:11: Macht

00:11:11: das unbedürftig.

00:11:13: Ich finde es wirklich stark in diesem Song, weil sie bringt das auch beim Losen nur mit der Musik.

00:11:17: Es ist nicht

00:11:19: das

00:11:23: Verleugnis, sondern das Bewusstsein von zwei Welten.

00:11:27: Ich bin noch dazwischen, ich bin noch mit drin.

00:11:30: Und die Spannung ist ja immer irgendwie da.

00:11:32: Es gibt so viele verschiedene Themen, die sich in einem irgendwie überrotteln, die man manchmal wegen der Lösung finden oder versuchen, sich entscheidend für etwas und manchmal kannst du das einfach gar nicht.

00:11:44: Vielleicht auch.

00:11:45: Oder noch nicht.

00:11:46: Oder noch nicht.

00:11:47: Das ist dann auch okay, aber es ist halt die Spannung.

00:11:50: Bevor bei dir der Röhrer der Spannung träumt.

00:11:53: Das hat mich auch berührt.

00:11:54: Man muss wirklich

00:11:55: den Song lösen, um zu

00:11:57: verstehen, was wir hier schätzen, weil es wirklich ist.

00:12:02: Sie treibt auf und von wunderbaren Arten.

00:12:04: Das sind wirklich gerade Pakten der Funke von dem Führer, der singt.

00:12:09: Ich würde sagen, wir beenden ... Der Song einmal mit Fun Fact,

00:12:15: wie immer.

00:12:17: Tiffany Adina, so heisst sie im Namen, hat als Promaktions Zürich Zunhohl das Schächterchen versteckt.

00:12:24: Das passt ja super zum Song.

00:12:25: Es geht auch um die Bräne der Tür.

00:12:28: Und wenn man das Schächterchen aufruft, hat es dort ein Ticket für eine Mini-Konzerte.

00:12:34: Sehr,

00:12:36: sehr cool.

00:12:37: Das

00:12:38: hatte ich richtig.

00:12:39: Und es hatte noch ein QR-Gode.

00:12:40: Ah, das

00:12:41: hat sich jemand überlegt.

00:12:43: Mega schön.

00:12:46: Dann gehen wir zu Us vs.

00:12:49: Them vom Scott Cropane.

00:12:52: Ein Song, das um Zerstörung geht, das passiert, wenn wir gegeneinander sind.

00:13:00: Das steigen wir doch einmal mit den Lyrics ein.

00:13:09: Liebe mit all the hurtful things they've said and done to me.

00:13:13: Die Blöde, die mir antun wurde, ich kann sie ja gar nicht einfach freilassen.

00:13:19: Ich kann das ja nicht einfach viel gemühen.

00:13:21: Stehlaufe gehen, was auch immer.

00:13:25: Das geht doch gar nicht.

00:13:26: Es geht mir fest, um die Fronten, die aus dem Ausland entstehen,

00:13:35: wenn jeder auf seinem Standpunkt bleibt.

00:13:38: Ich finde es spannend, nachher zu verstehen, was ich versuche zu verstehen.

00:13:43: Wieso sollte ich überhaupt versuchen zu verstehen?

00:13:47: Und ich finde das eine mega spannende Frage.

00:13:49: Ja, ich fühle mich nicht an der Rechte.

00:13:51: Wieso sollte ich versuchen zu verstehen, was du redet?

00:13:55: Aber eigentlich ist es genau von mir aus gesehen, die Grundlage, wenn ich versuche, zu verstehen, wieso du überhaupt anderer Meinung bist, dann gehe ich ein Stück weit auf die Person ein.

00:14:05: Aber das klingt so einfach, aber es ist sehr schwierig.

00:14:09: Ich glaube, wenn wir das schaffen würden, einen anderen zu verstehen.

00:14:13: Ich weiss, der Schlüssel ist neugier, oder?

00:14:16: Wenn ich davon ausgegangen habe, bin ich jemandem, der sehr gerne lernt.

00:14:19: Meine Frau drüllt aber fast ab, weil ich immer was nachlesen muss und nachseuchen muss.

00:14:22: Ich muss immer lernen, ich lerne, ich lerne.

00:14:25: Aber das ist eine gute Voraussetzung.

00:14:27: Mein Wissen ist immer noch Bruchstück und das wird immer noch sein.

00:14:30: Das heisst eine ganz andere Meinung, eine ganz andere Ansicht, eine ganz andere Perspektive.

00:14:35: Ist ja, wenn ich neugierig bin, aber bereichernd, oder?

00:14:38: Das muss ich nicht, ich muss nicht meinigteilen.

00:14:39: Ich habe ja einfach auch nur eine andere Perspektive, Erkennung gesehen.

00:14:45: Ohne müssen wir die gleiche haben.

00:14:47: Ich finde, das gibt einen anderen Grundsatz.

00:14:49: Stimmt.

00:14:50: Neugier

00:14:50: ist noch spannend.

00:14:50: Ja.

00:14:52: Mich fordert so ein bisschen raus, weil

00:14:56: ... Ich bin ziemlich spannend, um zu verstehen, wie jemand tickt.

00:15:03: Warum denkst du so?

00:15:05: Warum bist du überzeugt von etwasem?

00:15:08: Ich bin zu viel herausfordernder in einer Diskussion.

00:15:11: Weisst du, wo beide einen Standpunkt haben?

00:15:14: Weil ich bin dann einer so eine ... Man kann mir etwas sagen, dann sage ich ... Und dann brauche ich einen Moment, um das zu verarbeiten, zu mir zu überlegen, finde ich das auch, finde ich das nicht.

00:15:23: Oder zu mir selber Fakten zusammentragen.

00:15:26: Und ich finde, dass es manchmal ist.

00:15:28: Flüchtigmengen von so Diskussionen, weil ich das herausfinde, konfrontiert zu sein mit Fakten, die ich nicht weiss, Stimmtee oder Stimmtee nicht.

00:15:38: Und mit irgendwie noch gar keinen Gegenargument.

00:15:42: Das fordert mich mega aus.

00:15:44: Ja, Flüchtigmengen ist ein wenig von denen, das ist eigentlich mega schade, weil dann bleibst du in einer eigenen Bubble und dann entstehen viel mehr so Gräben, die ich verstehe gar nicht, weil ich dir auch gar nie zugelassen habe.

00:15:57: Ich finde es spannend, dass ich darauf hinwähle, dass ich ein Url bin.

00:16:00: Wenn es ein Stubbete ist, bin ich nicht zu differenziert.

00:16:03: Aber wenn ich bewusst unterwegs bin, weisst du, wenn ich merke, dass etwas, was mir ganz fremd ist, dann fange ich an zu fragen.

00:16:11: Dann fange ich an zu fragen.

00:16:12: Weil es mich wirklich wundernimmt und ich Neugier bin, dann bekomme ich auch gar nicht die Noten, irgendwie zu argumentieren.

00:16:17: Also du

00:16:18: bist einfach nur am

00:16:19: Los.

00:16:19: Egal, du

00:16:21: findest, die Erklärung ist sofort der Schein.

00:16:24: Das funktioniert hinten und vorne nicht, was du mir da aufgebinden willst.

00:16:27: Wie gehst du mit dem denn um?

00:16:30: Also weisst du, findest du dann so, ich lasse jetzt einfach mal nicht lassen, einfach starten.

00:16:32: Hey,

00:16:32: das kann man nicht, ich kann es nicht pauschal sagen.

00:16:34: Es kann nicht auf einmal was für ein Beziehungsfeld, oder wenn ich mit dieser Person im Coffee-Pause treffe, dann ist es gut.

00:16:39: Und wenn ich mit dieser Person zusammen schaffe, dann braucht

00:16:41: es noch

00:16:42: ein bisschen mehr Zeit, um zu reflektieren.

00:16:44: Aber ich glaube, die Grundsatze ist schon so, dass ich das gar nicht kann.

00:16:49: Ich bin mit Common Spaces und Co-Workerspaces unterwegs und dort habe ich viel von dem gelernt.

00:16:54: Also die andere Meinung eben nicht als Problem, sondern als Mehrwert zu sehen.

00:16:59: Also die Andersartigkeit wirklich als Diversität, als Bereicherung zu erkennen.

00:17:06: Und dann geht es schon anders nach vorne.

00:17:09: Ich habe mich viele Jahre mit Gottesbilder auseinandersetzt.

00:17:12: Und das hat eine Spannung gefunden.

00:17:16: Unterschiedliche Gottesbilder bringen mich weiter.

00:17:19: zeigen neue Facetten von Gott.

00:17:20: Oder wenn ich immer nur ein Bild habe von Gott, und das so ist Gott und Gott muss so sein, dann wird das sehr eng und sehr, sehr, sehr klein.

00:17:27: Und wenn ich aber zulang das andere Bild dazu komme, dann wird das Farbefrohen, wird es grösser.

00:17:33: Und das hat mich auch genäht.

00:17:35: Bei Gottspiel oder bei anderen anderen Themen immer weitergebracht.

00:17:37: Ich habe immer nur einen Ausschnitt.

00:17:39: Ich habe immer das Gesamtbild, das kann ich ja nie.

00:17:42: Das heisst, alles was ich lerne, um die Lernung zu hören, gibt ein grösses Bild, ein umfassendes Bild der Realität.

00:17:48: Das heisst aber nicht, dass ich diese Meinung teile.

00:17:50: Ich habe immer eine ganz andere Meinung.

00:17:51: Aber vielleicht habe ich Verständnis für die andere Meinung.

00:17:54: Wenn ich auf einen anderen Schluss komme.

00:17:56: Nicht

00:17:57: auch ein bisschen voraus, dass dein Gegenüber auch so dick ist.

00:18:02: auf die Mission aus ist, um dich mit Fakten zu überzeugen, um sich zu schlagen, um dir zu zeigen, dass es so ist.

00:18:11: Also nicht einfach zu erzählen, wieso denke ich so, sondern

00:18:15: Redo.

00:18:16: Ich habe nicht von etwas gelernt und habe es schon angewendet.

00:18:19: Es gibt nicht in jedem Kontext gut, ich sage es mal so.

00:18:22: Und das ist so, dass du darfst im Fall recht

00:18:24: haben.

00:18:27: Du kannst es sagen oder du kannst auch eine Haltung haben.

00:18:30: Du darfst im Fall recht haben, ich muss nicht recht haben in diesem Gespräch.

00:18:32: Das heisst nicht, dass ich für mich nicht

00:18:34: meine

00:18:35: Position lebe.

00:18:37: Was bringt mir das, wenn ich in dieser Diskussion gewinne?

00:18:40: Ändert das irgendetwas an meinem Leben oder meine Einstellung?

00:18:42: Dann darfst du gerne Recht haben, kein Problem.

00:18:44: Wenn es dir gut tut und für dich wichtig ist, Recht zu haben, dann darfst du das.

00:18:48: Das klingt ein wenig überheblich, aber das hilft in diesem Moment enorm.

00:18:50: Es nimmt du Spanien daraus, weil du schauchst dich extrem gerne.

00:18:55: Das

00:18:56: ist völlig spannend.

00:18:58: Es geht nicht immer oder nicht immer.

00:19:01: Aber ich habe wirklich schon eine ganz heiche Situation.

00:19:02: Du hast im Vorrecht, du hast kein Problem.

00:19:05: Dann kannst du die Gegend über das Schwein explodieren und sagen, ich will gar nicht recht hier.

00:19:08: Aber es bricht trotzdem etwas.

00:19:10: Es geht in diesem Song.

00:19:12: Du brichst es

00:19:17: dann, oder?

00:19:18: Es geht nicht darum, es ist ein Spiel, das am Schluss niemand gönnt.

00:19:23: Wenn es genau

00:19:25: mir gegen sie oder wie immer.

00:19:29: Ja, es ist so, wenn alle recht

00:19:33: haben.

00:19:33: Wenn wir versuchen, zu gönnen, dann verlieren wir auch das menschliche, das wir eigentlich haben.

00:19:40: Dass wir nebeneinander existieren können, mit verschiedenen Meinungen.

00:19:45: Ich habe viele Jahre Jugendarbeit gemacht.

00:19:47: Ich war eben eine Gellend bei den Leitern des Jugendwerkes.

00:19:49: Ich musste aber den Senioren Jugend erklären.

00:19:53: Das ist nicht ganz einfach, oder?

00:19:54: Und dann habe ich immer wieder erklärt und gefragt, hast du deinen Enkel gerne?

00:20:00: Und dann habe ich gesagt, ja, ja, ich habe meinen Enkel gerne.

00:20:02: Er hat gesagt, ja, verstehst du sie auch?

00:20:04: Er hat gesagt, nein.

00:20:06: Aber das ist kein Zusammenhang.

00:20:08: Aber wir machen einen Zusammenhang.

00:20:09: Also, ich kann dich auch gerne haben, wenn ich dich nicht verstehe.

00:20:12: Ich kann dich auch gerne haben, wenn wir vielleicht andere Ansichten haben, wenn wir in einem gewissen Ort keine gleichen Meinung sind.

00:20:18: Das hat nicht einen direkten Zusammenhang.

00:20:19: Aber irgendwie in unserer Gesellschaft oder in mir auch, Ich mache immer Verbindung.

00:20:23: Ich habe das Gefühl, ich muss die gleiche Meinung haben.

00:20:25: Und das stimmt eigentlich nicht.

00:20:27: Aber ich finde, es ist noch unerfordernvoll.

00:20:30: Ich finde es wirklich stark.

00:20:32: Es gibt einen Verstand.

00:20:34: Ich verstehe dich nicht, aber ich lade dich als Standpunkt.

00:20:38: Also, ich bin bei gewissen Themen irgendwo fertig, hat das Grenzen für mich, aber irgendwo durch kann ich auch mal sagen, also gut.

00:20:44: Ja, dann halt, hast du halt gerne Tee, ich habe lieber Kaffee.

00:20:47: Das ist jetzt völlig banal und plump.

00:20:48: Ja,

00:20:49: ist schon gut zu wissen.

00:20:50: Also weißt du, dann ist es halt so, ja?

00:20:52: In meiner

00:20:52: Generation hat Beppel und Mac ein PC raus, er hat sich köpfig geschlagen.

00:20:56: Ja, genau.

00:20:56: Ja, genau.

00:20:57: Ich habe einen Beppel, dann

00:20:58: hast du halt ein Windows.

00:21:00: Ja, genau, wo ist das

00:21:00: Problem?

00:21:02: Ja, und eben den Common Ground dann finden.

00:21:04: Das, was einem verbindet, den gemeinsamen ... Mein Nennner.

00:21:10: Das heisst in den Lyrics, where we're supposed to find some common ground with all the shells and shrapnel that are flying around.

00:21:16: Also mit all den Geschossen, die in diesem Krieg kommen, wo wir alles an den Kopf schmeißen.

00:21:23: Wie sollte man dort überhaupt den gemeinsamen Nennner finden?

00:21:26: Das ist schon schön.

00:21:29: Ja, wenn man merkt, jetzt wird es hitzig, jetzt kommt so ein Gegnern auf, um wir dort so ein bisschen das Führer auszunehmen und versuchen herauszufinden, was eint, wo, wo, ja, wo finden wir alles?

00:21:41: Ja, ich bin ja sehr mit der Persönlichkeitsentwicklung unterwegs, so mein, mein Business eigentlich.

00:21:47: Und für mich ist das schon etwas vom Spanisch das war, aber zu erkennen, dass, ja ... Ich bin eher der kreative wilde Kopf, der viele Tausende Ideen hat, und so mein Gegenpol wäre Buchhalter.

00:22:00: Und jetzt kann ich den natürlich nie verstehen, finde ich so eine tüpfel Scheisserung, der kommt überhaupt nicht daraus.

00:22:04: Oder ich kann eben wechtern merken, oh, mega cool, da gibt es jemanden, der gern macht, was ich hasse.

00:22:09: Und dann verändert sich etwas, oder?

00:22:10: Dann wird der Buchhalter, der Buchhalterin, zu meinem Engel.

00:22:13: Ja, ja, ja.

00:22:13: Das Schönste, was es gibt, ist im Buchhalter.

00:22:16: Auf die ganze Sonne steigen und ganz andere Sachen.

00:22:19: Im Miteinander, oder?

00:22:20: Und der Buch sagt, du bist der, der für den Staat und Kreativität ist und musst nicht ich das machen.

00:22:24: Und dann fängt sich das so ergänzend.

00:22:25: Das ist für mich ein total kommer Ansatz, das Adrich und Uffil mit dieser Jesus-Botschaft zu tun hat.

00:22:31: Oder mit Koto sagt, jeder von uns hat einzige Ideen an, jeder ist einzigartig.

00:22:35: Und wir sind ja eigentlich gemacht fürs Miteinander.

00:22:37: Es war nie gedacht, Survival of the Fittest, aber so werden wir konditioniert.

00:22:41: Du musst dich selber durch den Boxen, musst du es selber machen.

00:22:43: Und die Jesus-Botschaft ist so ganz anders.

00:22:47: Man braucht denand, man ergänzt denand.

00:22:50: Ich liebe es, wir verstärken denand.

00:22:52: Das finde ich grossartig.

00:22:53: Also das Verstärken, das kommt so ein bisschen aus dem Blues unterwegs und mit Musik der Jam-Session.

00:22:59: Wenn die Leute die Musik zusammen jammen.

00:23:01: Das heisst, wenn man sich zurück zu einem anderen Raum geht, dann leistet man vielleicht ein bisschen das Riff darunter, damit du immer etwas hebst, dass du verstärkst denand.

00:23:08: Das finde ich grossartig.

00:23:10: Das ist das Bild, das mich sehr prägt.

00:23:12: Also wie eine Skriere vom Gegennand zum Miteinander und noch weiter.

00:23:17: Es kommen im Sinne von, wir stärken uns gegenseitig.

00:23:20: Es kommt aus der Co-Working, Szenenarbeit, New Work oder so.

00:23:24: Social Entrepreneurship Bereich, das wirklich darum geht, wie gelingt es uns, uns gegenseitig stärken zu machen eigentlich.

00:23:30: Ja oder eben gerade musikalisch auch wieder.

00:23:32: Ich meine, dann hätten wir jemanden solo.

00:23:34: Und dann muss ich nicht die andere als Solo machen.

00:23:36: Das kommt nicht gut.

00:23:37: Also in der meisten Fälle.

00:23:38: Es

00:23:39: wird sehr langweilig.

00:23:40: Wenn

00:23:40: du alle

00:23:40: Instrumenten durchlösen musst.

00:23:42: Ja,

00:23:43: oder wenn es gleichzeitig alle Solo machen ... Also ich würde es nicht loslassen, wenn ich ehrlich bin.

00:23:50: Ja, das ist das schönste Bild.

00:23:52: Und schlussendlich sind wir alles menschlich.

00:23:55: Wir sind auf der gleichen Kugel.

00:23:56: Es ist so geil,

00:23:57: dass wir auf der gleichen

00:24:00: Kugel sind.

00:24:01: Ich verstehe es nicht, aber das ist das ganze Thema.

00:24:03: Ich glaube, der Song, der uns wirklich herausfordert, um den Kreislauf zu durchbrechen und nicht uns vs.

00:24:08: dem, sondern eben die Common Ground zu finden.

00:24:12: Das ist doch ein Vorsatz.

00:24:14: Schön.

00:24:14: Du hast ja gesagt, noch Jahrzehnte.

00:24:15: Genau, noch Jahrzehnte.

00:24:17: Es kann ja auch mit der mühsamen Nachbarin oder mit dem Lehrer, oder was auch immer.

00:24:22: Es kann ja überall, wo du merkst, da ist eine Freundin herum oder irgendwie ein familiär, was jetzt gerade in der Weihnachten war, der geweckt

00:24:32: hat.

00:24:32: Das können wir jetzt nochmal mit einem biblischen Text lieben, zu euren Feinden.

00:24:37: Freunden, Freunden gerne, auch jeder.

00:24:39: Das ist jetzt nicht wahnsinnig arschbuchsvoll, oder?

00:24:41: Aber jemand, der ganz eine andere Meinung hat oder ganz gegen dich ist, versuchen, versuchen, gerne zu sagen.

00:24:46: Ich glaube, das wäre ein cooler Vorsatz.

00:24:47: Das wäre mega.

00:24:49: Zeitdrast.

00:24:50: Darum beenden wir jetzt hier mit einem Fun-Fact.

00:24:52: Erstmals hat Scott Cropayne den legendären Pop-A-Troll-Zone geschrieben.

00:24:58: Kennen

00:25:00: Sie den Pop-A-Troll?

00:25:00: Natürlich.

00:25:00: Ich hatte eine volljährige Tochter.

00:25:03: Ich hatte keine Ausgabe.

00:25:05: Ich

00:25:06: hatte auch einen Schmunzlohn, den ich

00:25:07: gesehen hatte.

00:25:08: Ich fand das so lustig.

00:25:10: Genau.

00:25:11: Und was kann man sonst noch sagen, wenn er nicht gerade Musik für PAPER CHALL macht, dann haben wir Zeit für eigene Songs, die sind dabei, Antriebe, Chips und Salzen und D-Caf Kaffee.

00:25:20: Schade, aber gut.

00:25:21: Nein.

00:25:27: Nein, Chips.

00:25:28: Aber

00:25:28: Common Ground wären das Chips.

00:25:29: Chips.

00:25:30: Ja,

00:25:31: dort finden wir uns.

00:25:33: Dann gehen wir zu unserem letzten Song für diese Episode, Sorry, vom NF-Zimmer mit James Arthur.

00:25:39: Ein Song, das darum geht, ehrlich zu fehlen zu stehen und sich entschuldigen zu können.

00:25:46: Der Titel sagt schon, dass es um das geht, sorry.

00:25:50: Aber es ist schon ein düstes Bild, das im Song gemalt wird.

00:25:55: Den merkst du in irgendeiner Beziehung.

00:25:58: und zwar so, dass man nicht davon ausgeht, dass sie jetzt wieder repariert werden

00:26:03: können.

00:26:04: Ja, das ist

00:26:06: kaputt.

00:26:08: Es ist noch Hoffnung, so zu sagen, wie es aus dem Text aussieht.

00:26:15: Los ist es nur so das Fünkeli.

00:26:17: Ja, so ein kleines.

00:26:18: Die Hoffnung auf die Hoffnung.

00:26:20: Ja, genau.

00:26:21: Aber das ist gerade noch alles.

00:26:22: Ja, so glaube ich.

00:26:23: Es ist wirklich ... Sonst sagt ihr es sehr klar.

00:26:25: Es ist spart, es ist durch, es ist vorbei.

00:26:27: Und das habe ich dann eben inspirierend gefunden an diesem Song, dass dann trotzdem so die Entschuldigung kommt, so aus dem tiefen Herz.

00:26:37: Es hat auch schon so Menschen gegeben in meinem Leben, in dem ich irgendwie ... Ja, die nicht mehr Teil von deinem Leben sind, die mal sehr nahe waren, wo vielleicht auch etwas passiert, was uns auseinandergetrieben hat.

00:26:49: Und man akzeptiert dann vielleicht, ja, ich sehe die Person nicht mehr, aber ... Manchmal kommen mir so Situationen und Menschen, wo ich dachte, ich müsste dir noch einen Entschuldigungsbrief schreiben für gewisse Sachen.

00:27:02: Und dann sage ich, ich sehe die Person ja gar nicht mehr.

00:27:05: Aber eigentlich können wir trotzdem zu diesen Fehler stehen, auch wenn man nicht davon ausgeht, dass noch etwas gerettet wird.

00:27:12: Einfach

00:27:13: nochmal eine Entschuldigung sagen.

00:27:15: Ja.

00:27:16: Ohne Ausreden auch.

00:27:19: Das macht auch vieles heil.

00:27:20: Ich habe das erlebt.

00:27:22: Ich hatte eine ganz schwierige Zeit mit so etwas von einem Burnout, nachdem die Beziehung ging.

00:27:28: Erst zwei Jahre später, drei Jahre später haben wir den Gerät und entschuldigen.

00:27:32: Das hat schon gelöst.

00:27:34: Nach zwei, drei Jahren macht es irgendwie etwas für den heil.

00:27:37: Ich glaube, eine echte Entschuldigung ist unglaublich kraftvoll.

00:27:42: Er setzt mich und unter Umständen auch.

00:27:46: Andere Menschen wieder frei.

00:27:47: Er löst etwas, das Herz verbindet.

00:27:52: Ich habe eine solche Situation von meiner Grossmutter erzählt, die im Sterben liegt, die am Ende ihres Lebens ist.

00:28:05: Es war voll in Ordnung, dass sie alt und glücklich

00:28:09: war.

00:28:09: Es ist spannend, jemanden zu beobachten, der wirklich merkt, die Person weiss, dass sie jetzt geht.

00:28:16: Sie ist okay mit dem.

00:28:18: Dann beginnt sie sich plötzlich noch an Entschuldigen für die Sache und sagt, das sei mir ein Vorbild.

00:28:23: Es ist schade, wenn du es erst dann machst, aber es ist so gut, wenn du das noch machst, wenn du den Frieden noch suchst.

00:28:31: Ich möchte das nicht erst machen.

00:28:34: Sie hat jetzt die gute Lage, dass sie es weiss oder spürt.

00:28:38: Jetzt ist meine Zeit um.

00:28:40: Es gibt viele Situationen, wo ein Leben zu Ende geht, wo man das nicht gedacht und geplant hat.

00:28:45: Danach können Sachen in Ordnung bringen.

00:28:47: Das finde ich wirklich stark.

00:28:48: Das würde ich mir vornehmen, auch für das neue Jahr mehr sagen können.

00:28:55: Ohne dass ich jetzt irgendwie selber etwas ... Die Kinder sagen so bei mir, weil sie hoffen, dass es gleich wieder was gibt.

00:29:05: Kalkuliert.

00:29:09: Ja, voll.

00:29:10: Das Bibel ist so alt zu Wort.

00:29:11: Die Reue, die bei Reuen eine Reue hat, ist auch nicht so sorry.

00:29:18: Es ist wirklich ... Von Herzen sagt man, es tut mir richtig leid.

00:29:25: Es gibt mir einen Schmerz, das hier passiert.

00:29:27: Das will ich dir sagen.

00:29:29: Das sind diese Tiefen.

00:29:30: Ich glaube, es ist mehr als einfach eine solche ... Ich muss ihm hoffentlich jetzt ein gutes Lied nachher.

00:29:34: Ja.

00:29:34: Ja.

00:29:34: Ja.

00:29:37: Ja.

00:29:37: Ich finde, das kommt ihm für mich schon sehr stark führen.

00:29:40: Also, das hat mir

00:29:40: schon

00:29:41: das Denken gegeben im Riff.

00:29:44: Ich warte beim Telefon und bete, dass du mir anläutest.

00:29:48: Und nicht, um irgendwie ... Ja, einfach nicht zum Streiten und alles, sondern auch zum Reden.

00:29:58: Und um das

00:29:59: Sorry zu sagen.

00:30:00: Und ich finde, das kommt mega stark für mich.

00:30:04: Es ist ein mega Schrei, was da rauskommt.

00:30:07: Es hat mich so nahe gehalten in den Ohren und ich dachte, ja, aber ich bin sehr passiv.

00:30:12: Du weisst nicht, ob er schon zehnmal angelieht hat oder ob sie

00:30:14: ihn blockiert

00:30:17: hat.

00:30:17: Ja, ja, ja.

00:30:18: Wahrscheinlich ist jemand so blockiert und so weiter.

00:30:21: Aber ja, es ist so, ich warte am Telefon, dann bin ich froh, vielleicht müsste man auch einfach mal die erste Proaktive, wie es du jetzt vorgesagt hast, so proaktiv zu sagen, okay, ich leute jetzt da.

00:30:32: Oder schrieben Briefe.

00:30:32: kann

00:30:32: es so schlecht telefonieren.

00:30:34: Ich bin auf der schriftlichen Seite.

00:30:36: Ja, aber das ist ja auch schön.

00:30:37: Also

00:30:38: weißt du, das ist ja genau

00:30:39: gleich wertvoll.

00:30:40: Dann mach das Sprachnachricht, oder?

00:30:41: Irgendetwas?

00:30:43: Oder schrie ich

00:30:45: so?

00:30:45: Ja, das proaktiv.

00:30:46: Das

00:30:46: wäre für mich ein bisschen allspost, oder auch so geschrieben.

00:30:48: Dann fühlst du dich doch gescheitert auf.

00:30:50: Ja, ganz schön.

00:30:54: Bei mir hat auch noch Anklungen in dem Moment.

00:30:56: dann auch, wenn ich mich gefragt habe, ja, schätze ich meine Beziehungen, die ich jetzt habe.

00:31:02: Also weisst du, das ist ja wie vorbei.

00:31:04: Und im Nachhinein checkt er jetzt... Ich habe hier etwas verpasst und ich habe doch viel mehr... Ich habe es so richtig vergäumt.

00:31:15: Ich habe etwas kaputtgemacht, das es eigentlich schön war.

00:31:17: Und ja, schätze ich dann diese Beziehungen, die gut sind, die ich jetzt habe.

00:31:22: Also kann ich die... Und das wäre das Vorsicht für mich, das jetzt zu schätzen.

00:31:28: Und nicht irgendwie für... für normal und für sicher und für selbstverständlich.

00:31:36: Ich bin froh bei dir.

00:31:38: Aber ich finde, das ist schwierigst überhaupt.

00:31:40: Ich denke, wenn ich im Nachhinein bin, ist die Beziehung nachgegangen oder jemand stirbt und denkt, wieso kann ich nicht?

00:31:47: Wieso hätte ich doch?

00:31:49: Und wie lange hebt es an?

00:31:50: Ich meine, es ist ein neues Vorsatz.

00:31:51: Zwei, drei Wochen oder ein Monat.

00:31:53: Und dann bist du wieder im alten Muster.

00:31:55: Das finde ich schon manchmal sehr frustrierend.

00:31:57: Wirklich frustrierend, dass es wie nicht gelingt.

00:31:59: Mir nicht gelingt.

00:32:02: Nicht so wie ich mir wünschte.

00:32:03: Ich glaube, es denkt schon.

00:32:05: Aber wirklich aus dem Wertschätzen, von dem man wirklich gerade hat.

00:32:09: Gestern schrieb man eine gute Verrückung, dass der Bruder auf ihrem Schwager ums Leben gekommen ist.

00:32:17: Und dann schreibt sie nachher, das macht man wieder bewusst, wie gesagt, ich bin.

00:32:22: Das wäre jetzt nicht meine erste Schlussfolgerung gewesen, auf das.

00:32:25: Aber sie schiebt im zweiten Satz.

00:32:27: Es macht mir bewusst, wie gesagt, ich bin.

00:32:29: Das hat mir wirklich beeindruckt.

00:32:30: Das hat mich mit dem zu tun.

00:32:32: Das anehen und sagen, wie gut es mir geht.

00:32:34: Ich mache mir irgendwelche Sorgen wegen irgendwelchen ... Peinats, ehrlich gesagt, die mir das Leben schwer machen müssen.

00:32:40: Aber wenn du aus der anderen Perspektive schaust, dann ist es ja eigentlich wunderbar oder wunderbar.

00:32:46: Und ich glaube, das ist manchmal so frustrierend.

00:32:48: dass man Videos sich nicht mehr hat.

00:32:51: Erst wenn es zu spät ist.

00:32:54: Jetzt ist es zu late, es ist zu spät, es ist vorbei.

00:32:57: Also

00:32:58: Vorsatz ist nicht nur Sorry sagen, sondern auch den anderen sagen, ich schätze dich.

00:33:02: Wer ist lauer?

00:33:02: Vor dem Sorry, oder?

00:33:05: Wer ist lauer?

00:33:07: Wir kommen da jetzt zum Fun Fact, um das Ganze abzuschliessen.

00:33:13: Er ist gar nicht so fand.

00:33:14: Der NF-Dreit am liebsten ist schwarz und er war auch auf seiner Insta-Seite.

00:33:19: Ich lebe

00:33:20: es.

00:33:21: Wirklich alles so schwarz und grau-töne, was du dort findest.

00:33:25: Ich habe wirklich gedacht, okay, ich gehe so weit runter, bis ich eine Farbe entdecke.

00:33:29: Was hast du entdeckt?

00:33:30: Ich bin zu unterstachen, ohne etwas entdecken.

00:33:32: Also es ist wirklich ...

00:33:33: Das ist das Corporate-Design.

00:33:34: Das sind die Linien.

00:33:35: Das sind die Folgen und Chines

00:33:37: als Ausdruck von Ernsthaftigkeit und inneren Kämpfe.

00:33:40: Habe ich so irgendwo.

00:33:42: Recherchieren?

00:33:43: In einer Kämpfe.

00:33:44: Genau.

00:33:44: Da kommt mir der Mann im Black in sein Weinstein.

00:33:47: Seine Musik ist halt wirklich

00:33:49: so... Die

00:33:49: Schwere, auch die Themen, die er hat.

00:33:52: Alle Artworks, die er hat, sind Covers für seine Arbeit.

00:33:56: Und viele Leute haben den NFS durchs Game entdeckt, weil seine Musik auch noch jemand gebrochen wird für irgendwelche Games.

00:34:03: Dass das emotional ist.

00:34:04: Genau, das habe ich auch noch.

00:34:07: Spannend gefunden.

00:34:07: Und seine Videos lohnt sich?

00:34:09: Ja.

00:34:10: Sind auch anspannend.

00:34:12: Nein, das sind wirklich grosses Kino.

00:34:14: Okay.

00:34:14: Dann tust

00:34:14: du einen aus der Kante und ich verlinke ihn nachher in die Show.

00:34:20: Ja, das ist gut.

00:34:22: Also, dann machen wir noch schnell eine Liste für den Neujahrsvorsitz aus der Volkssongreaktion.

00:34:27: Dort könntest du hier nicht verdrängen, was um dich herum passiert.

00:34:32: Zu Athena zum Beispiel.

00:34:33: Versuche nicht jeder Stitze zu gönnen.

00:34:35: Es war gerade Crippain.

00:34:42: Statt zu deinen Fehler sagst du sorry und haben jetzt auch noch gelernt, sag ich schütze dich.

00:34:48: Bevor

00:34:48: sorry kommt.

00:34:50: Genau, das wäre ein Neujahrsvorsitz, das wir mitnehmen könnten und mit diesen Gedanken sagen wir Tschüss.

00:34:57: Alle Songs findest du wie immer in den Places, die du zu dieser ... Zu dem Podcast gibt es einen Link dazu.

00:35:08: Wenn dir den Podcast gefallen, lasst euch eine Bewertung, eine Reaktion oder ein Spend, weil uns das Medienhaus eher auf Medien lebt von Spenden.

00:35:17: Nur dank den Spenden sind wir überhaupt in der Lage, den Podcast oder andere Podcasts zu produzieren.

00:35:24: Den Link zum Spenden gibt es in der Shownots.

00:35:26: Dann sagen wir den Dank.

00:35:27: vielmals und bis zum nächsten Mal.

00:35:29: Tschüss.

00:35:36: Ciao!

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